Lkw blockierte S33 etc.: St. Pöltner FF war gefordert

24 Einsätze für die Stadtfeuerwehr in nur vier Tagen, ein Großteil der Unfälle passierte auf der Autobahn.

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 18:03
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Dieser Lastwagen blockierte am Freitag die S-33-Zufahrt.
Foto: FF St. Pölten-Stadt

Kaum zur Ruhe kam bislang diese Woche die St. Pöltner Stadtfeuerwehr. Von Dienstag bis zum Freitag waren die Mitglieder bereits zu 24 Einsätzen ausgerückt, viele davon ereigneten sich auf der Autobahn.

Freitagnachmittag war sogar eine Sperre der S 33 von Nöten: Ein Lastwagen war auf der Abfahrt der Westautobahn zur Kremser Schnellstraße mit der provisorischen Leitscheine der dortigen Baustelle kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls kippte das tonnenschwere Gefährt und blockierte den Fahrstreifen der S 33. Ein mehrere Kilometer langer Stau war die Folge.

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"Die Unfallstelle war bei unserem Eintreffen bereits vorbildlich durch die Autobahnpolizei und ASFINAG abgesichert. Die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut", berichtet Kevin Luger von der St. Pöltner Stadtfeuerwehr. Diese führte erste Sicherungsmaßnahmen durch und bereitete den Lkw für die Bergung vor. Der Abtransport erfolgte dann mithilfe einer Privatfirma.

Doch das war nur ein Einsatz für die St. Pöltner Floriani diese Woche: Zu drei alarmierten Menschenrettungen und sieben Fahrzeugbergungen rückten sie ebenso aus. "Glücklicherweise war niemand eingeklemmt", erzählt Luger.

Neben den Unfällen auf der Autobahn gab es noch einige Einsätze im Stadtgebiet. "Die durchwegs schnellen Reaktionszeiten zeigen den hohen Grad an Motivation und Professionalität unserer Mitglieder", lobt Luger seine Kameraden.