Die Türklingel spricht.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. August 2021 (02:54)
Türklingel Türglocke Symbolbild
shutterstock.com/Christine Bird

Nach Schätzungen der World Blind Union sind weltweit etwa 253 Millionen Menschen von einer Form von Sehbehinderung betroffen. Diese Menschen sind auf verschiedenste Sehhilfen angewiesen. Im Rahmen des Projekts EYE’M wird ein Gesichtserkennungssystem entwickelt, das mit der Türklingel verbunden werden kann und durch eine Kopplung mit Sprachassistenten wie Alexa Benutzern bei der Identifizierung von Besuchern hilft.

„Wir alle werden immer älter und eine verminderte Sehstärke gehört zu den häufigsten Beeinträchtigungen.“

Meine Vision

Die „sprechende Türklingel“ könnte allen künftig mehr Sicherheit und Unabhängigkeit verschaffen.

Zu den ersten Schritten gehört die Einrichtung des Gesichtserkennungstools. Erste Experimente könnten mit öffentlich zugänglichen Bildsätzen durchgeführt werden. Außerdem wird es notwendig sein, dieser Software eine Stimme zu geben. Daher gibt es die Überlegung, einen „Alexa Voice Assistant“ zu verwenden. Wesentlich wird auch die Herstellung der Kommunikation zwischen der Kamera der Türklingel, der Gesichtserkennungssoftware und dem „Alexa Skill“. Beste Ergebnisse lassen sich immer erzielen, wenn man direkt mit der Zielgruppe arbeitet. Deren Wissen und Feedback können das Projekt von Anfang an positiv beeinflussen.

Die Einreichende

Julia Strebl ist Studentin im Master „Studiengang Applied Research and Innovation in Computer Science“ und Research Assistant am Institut für Creative\Media/Technologies.