Weihnachtsmärkte online: Für lokalen Handel und den guten Zweck

Weihnachtsmärkte fallen heuer den Pandemie-Regeln zum Opfer. Zu finden sind sie digital – auch als Hilfe für Bedürftige.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 04:59
Lesezeit: 1 Min
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Foto: RapunzielStock/Shutterstock.com

Der Christkindlmarkt fällt zum zweiten Mal den Pandemie-Vorschriften zum Opfer: keine weihnachtlich geschmückten Standl, kein Punsch, kein hübsches Kunsthandwerk fürs winterliche Wohnzimmer. Das stimmt nicht ganz, denn einige Weihnachtsmärkte sind ins Internet übersiedelt.

So startete MyBusiness NÖ erstmals mit einem Online-Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Kauf regional – kauf lokal“, zunächst als Facebookgruppe, dann auf einer digitalen Plattform. 18 Unternehmen haben das Angebot angenommen.

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„Gemeinsam sind wir stärker“, so Initiator Thomas Wagner – denn jedes Unternehmen mache beim interaktiven Weihnachtsmarkt auf onlinemesse-regional.at auch für andere Werbung, ist Wagner überzeugt.

Virtuell genießen und mit Spenden Gutes tun

Der vierte Lockdown bedeutet aber auch für Serviceclubs und soziale Unternehmen, dass wichtige Spendeneinnahmen von Punschständen und Adventkonzerten wegfallen. Die Caritas lädt daher zum virtuellen Christkindlmarkt.

Unter wirhelfen.shop/christkindlmarkt können Besucher virtuellen Glühmost für den guten Zweck trinken oder Waldviertler Mohnzelten zugunsten von Menschen in Not kaufen. „Mit nur einem Klick und einer kleinen Spende kann man hier ganz einfach Gutes tun und anderen eine Freude machen. Denn Armut kennt keinen Lockdown“, so Caritas-Generalsekretär Christoph Riedl.

Weihnachtsgeschenke mit gutem Gewissen trotz geschlossener Christkindlmärkte bietet der Emmaus-Shop. Die Produkte werden von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder in Langzeitarbeitslosigkeit gefertigt. Neben dem Online-Shopping sind im Lockdown telefonische Bestellungen und Abholung im Geschäft möglich.