Lärm-Petition in St. Pölten im Endspurt. Über Online-Petition gegen Autobahn- und Zuglärm konnten bereits mehr als 500 Unterschriften gesammelt werden.

Von Katharina Göber. Erstellt am 28. April 2021 (14:02)
Am Tag des Lärms weisen Manfred Schönleitner, Rudolf Kernstock und Dieter Schmidradler (von links) auf die Lärmbelastung für St. Pölten hin.
Usercontent, Martin Gruber-Dorninger

Am Tag des Lärms machen Initiatoren einer Bürgerinitiative gegen den Verkehrslärm mobil. Dazu wurden auf einer Autobahnbrücke über die A1 Plakate angebracht. „Wir arbeiten gemeinsam dafür, dass sich die Leute in der Stadt wohlfühlen können“, nennt Initiator Rudolf Kernstock sein oberstes Ziel.

Die Petition laufe bereits seit Anfang März, über die Resonanz sei man überrascht. Bisher wurden mehr als 550 Unterschriften gesammelt. Damit soll es laut Kernstock noch nicht getan sein. Die Petition läuft noch bis Samstag, 8. Mai (Qualitativer Lärmschutz für St. Pölten).

Die Unterschriften will Kernstock mit seinen Mitstreitern dann an Umweltministerin Leonore Gewessler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Matthias Stadler übergeben.

Ziel ist ein Tempolimit von 80 km/h auf der A1 und der S33 sowie eine schnellere Umrüstung auf leisere Güterzüge. Die Stadt St. Pölten nutzt die Petition für einen neuerlichen Anlauf des 100ers auf der A1. Der Gemeinderat verabschiedete zuletzt eine entsprechende Resolution. Bis diese Früchte trägt, wird die Bürgerinitiative weiter für den Lärmschutz kämpfen. „Wir werden hinschauen und prüfen“, verspricht Mitinitiator Dieter Schmidradler.