e5-Programm: Böheimkirchen will beim Klima punkten. Die Marktgemeinde hofft beim e5-Programm gut eingestuft zu werden. Das Ziel ist Klimaneutralität und Bürgerbeteiligung.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 21. Mai 2020 (05:51)
Das e5-Team Böheimkirchens wurde bereits 2018 gegründet. Das Foto entstand im Vorjahr mit Anton Brandstetter, Christoph Großsteiner, Ingrid Posch, Christian Kreuzeder, Umweltgemeinderätin Maggie Dorn Hayden, Elisabeth Spangl, Bürgermeister Johann Hell und e5-Berater Christian Preinknoll.
eNu Energie- und Umweltberatung

Im Sommer wird es für die Marktgemeinde Böheimkirchen ernst. Dann nämlich erfolgt die Einstufung als e5-Gemeinde. Umweltgemeinderätin Maggie Dorn-Hayden hofft dabei auf ein 3e.

2015 kamen Umwelt- und Energiethemen auch vermehrt in Böheimkirchens Gemeindepolitik an. Dorn-Hayden wollte den Schwung nutzen und Böheimkirchen auf den Weg einer e5-Gemeinde bringen. e5 ist ein Programm des Landes Niederösterreich für energieeffiziente Gemeinden.

Klimaleitbild als „großer Wurf“

Es bedurfte nicht viel Aufwand um auch Bürgermeister Johann Hell und schlussendlich auch den Gemeinderat davon zu überzeugen. „Damals stand auch die Planung des neuen Gemeindezentrums auf dem Plan und auch das Hackschnitzelwerk für die Schulen“, erinnert sich Dorn-Hayden an die ersten Projekte. Seither werde stets im Sinne der Energieeffizienz mitgedacht. Seit 2018 ist Böheimkirchen Mitglied des e5-Programms.

In der ersten ordentlichen Gemeinderatssitzung der neuen Legislaturperiode brachten die Mandatare gleich einstimmig ein Klimaleitbild für die Gemeinde auf den Weg. Dorn-Hayden bezeichnet das als „großen Wurf“.

In einem 10-Punkteprogramm wurden Bereiche für die energiepolitische Arbeit festgelegt. Neben einem erhöhten Schutz von Boden, Wasser, Grünflächen und Parks bekannte sich die Gemeinde auch mitunter zur Reduktion von CO . Umweltfreudliche Mobilität und die Reduzierung von Plastik stehen ebenfalls auf der Agenda.

„Wir wollen klimaneutral werden. Dazu sollen auch die Bürger mehr eingebunden werden“, erklärt Dorn-Hayden maßgebliche Ziele. „Ein e3 sollte drinnen sein“, hofft die Umweltgemeinderätin. Das würde der drittbesten Bewertung entsprechen.