St. Pölten ist ab Montag rot. Zweimal blieb es trotz AGES-Vorschlag bei „Orange“. Diesmal schaltet die Ampel wie in vielen weiteren Bezirken auf „Rot“ - trotz leicht verbesserter Zahlen.

Von Max Steiner. Update am 23. Oktober 2020 (15:53)
Symbolbild
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Die Ampel steht in St. Pölten auf Rot. Mit rund 20 weiteren Bezirken schaltete das Gremium auch die NÖ Landeshauptstadt um. Damit könnten weiter verschärfte Maßnahmen auf die St. Pöltner zukommen. Die Sperrstunde bleibt aber unverändert und nicht auf 22 Uhr gesenkt.

Im dritten Anlauf habe es man nun „geschafft“, kritisiert Bürgermeister Matthias Stadler in einer ersten Reaktion, dass eine große Verunsicherung entstehe. Die Zahlen in der Stadt seien in den letzen 14 Tagen kontinuierlich gesunken, betont er. „Die Cluster haben wir in Zaum.“ Stadler plädiert dafür, mehr Ruhe in die Bevölkerung zu bringen, unter den wöchentlichen Spekulationen würden auch die Wirtschaft - insbesondere die Gastronomie - leiden, plädiert er für mehr Nachvollziehbarkeit.