Holzbau setzte sich bei Kikula-Wettbewerb durch. Der Entwurf von Schenker Salvi Weber Architekten ZT stach aus 43 Projekten eindeutig hervor.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 03. März 2021 (12:11)

43 Projekte hatten Architekten beim EU-weiten offenen Wettbewerb für das Kinderkunstlabor in St. Pölten eingereicht. Die Entscheidung der Jury fiel schließlich einstimmig auf den Entwurf des zukünftigen Generalplaners Schenker Salvi Weber Architekten ZT.

„Die einzigartige Aufgabenstellung hat uns sehr gereizt. Es war eine Vorgabe, dass man das Projekt radikal aus Kinderperspektive denkt“, erklärt Planer Michael Salvi. Herausgekommen ist ein Gebäude aus Holz, das lediglich ein Fünftel der Fläche des Altoonaparks ausmachen wird. „Den Mammutbaum werden wir nicht antasten und wir werden nur punktuell eingreifen“, sagt Salvi. Das Haus und die landschaftsarchitektonische Gestaltung des Parks sollen Lärmschutz für die Kreuzung generieren.

Jury-Vorsitzender Bernhard Marte erklärt die Entscheidung: „Bei diesem Projekt handelt es sich um einen architektonisch bestechenden Entwurf. Die Kriterien, wie ein neuartiger Charakter, ein möglichst reduzierter Fußabdruck, eine ökologische Bauweise sowie die städtebauliche Anbindung wurden am besten erfüllt.“ Für Kinder werde dieses Haus ein besonderes Erlebnis sein.

„Es ist ein sehr schöner Entwurf. Meine Kinder würden sagen: Das ist richtig cool“, lobte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den Entwurf. Sie ist überzeugt, dass das Projekt auch über die Bundesgrenzen hinaus strahlen wird.

Das wird auch im Bund so gesehen. „Wir sind auf einem guten Weg für die Finanzierung. Die zwöf Millionen Euro werden wir zwischen Stadt, Land und Bund aufteilen“, berichtet die Landeshauptfrau.
Den partizipativen Prozess bei der Ideenfindung will Bürgermeister Matthias Stadler weiterführen. „Auch bei der Aufwertung und Gestaltung des Parks“, verspricht der Bürgermeister.

Mehr zum Projekt lest ihr in der kommenden Ausgabe der St. Pöltner NÖN.