Mit Musik zurück zur Geselligkeit. Der neu in Pyhra gegründete Verein „Pik Blech“ will nach der Pandemie durchstarten und die Gemütlichkeit zurückbringen.

Von Lukas Kalteis. Erstellt am 18. April 2021 (03:13)
Wolfgang Bandion und Tatjana Weghofer wollen nach der Pandemie mit ihrem neu gegründeten Verein „Pik Blech“ zünftig aufspielen. 
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„Wir wollen das Gemütliche und das Urige mit der Musik wieder zum Leben erwecken“, erklären Obfrau Tatjana Weghofer und Stellvertreter Wolfgang Bandion die Gründung des Musikvereins „Pik Blech“ mit Verweis auf die Zeit vor der Corona-Pandemie und die alte, österreichische Tradition der Wirtshaus- und Heurigenmusik, wie sie einst Hans Moser verkörperte.

Da sich in der Freizeit des Paares alles um die Musik und die Geselligkeit dreht, soll auch der Name „Pik Blech“ eine Brücke zum Kartenspielen und damit zum gemütlichen Beisammensitzen schlagen. „Mit unserer achtköpfigen Gruppe spielen wir ungezwungen, rund um einen Tisch versammelt, in Gastwirtschaften und auf Feiern. Damit bieten wir urige Heurigenmusik für kleinere Feste und sind keine Konkurrenz zum weitaus größeren, örtlichen Raiffeisen-Musikverein, bei dem wir ebenfalls Mitglieder sind und auch weiterhin spielen werden“, erklärt Obfrau und Flügelhornspielerin Tatjana Weghofer.

Da der Verein im November 2020 während der Pandemie gegründet wurde, waren gemeinsame Proben und Auftritte bisher kaum durchführbar. Die Musikanten wollen allerdings im Sommer beim Volksmusikabend in Pyhra mitwirken, auf Schiffsreisen entlang der Donau aufspielen und zukünftig auch in anderen Bundesländern und der Schweiz ihre musikalischen Stücke präsentieren.