St. Pöltner Rathaus wird erweitert. Haus in der Rathausgasse 2 wird adaptiert und angebunden. Alle serviceorientierten Abteilungen des Magistrats werden hier angesiedelt. Abschluss der Arbeiten ist 2017.

Erstellt am 21. September 2016 (05:18)
NOEN, Beate Steiner
Durchbruch: Christoph Schwarz besichtigt mit Bürgermeister Matthias Stadler und Edith Kropshofer von der Immobiliengesellschaft den Zugang zu seinem neuen Büro.

Es tut sich was beim (Um-)Bau des Rathausbezirks: Die städtische Immobiliengesellschaft hat mit ihrer Übersiedlung auf den Gewerkschaftsplatz Räumlichkeiten in der Heßstraße frei gemacht. Dort entsteht das Gesundheitshaus mit den Bereichen Gesundheit, Soziales und Wohlfahrt. Neben dem Gesundheitsamt sind dort etwa Sozialhilfe, Umweltschutz, das Marktamt und die Jugendhilfe untergebracht.

Der "Rathausbezirk" wächst

Im Juni 2017 übersiedelt die Polizei-Inspektion zum Bahnhof und macht Platz im Haus Linzer Straße 8, das Teil des Behördenhauses und mit dem Rathaus verbunden wird. Eine solche Verbindung wird bereits jetzt zum „Schuberthaus“ in der Rathausgasse 2 geschaffen. „Hier werden die ‚außenwirksamen‘ Stellen des Magistrats angesiedelt“, verrät Christoph Schwarz. Der Leiter der Abteilung Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing wird hier sein Büro beziehen, wie auch die Mitarbeiter der Marketingabteilung, des Tourismus und Convention Bureaus sowie der Wohnservicestelle. „Durch den Durchbruch im 1. und 2. Obergeschoß entsteht ein barrierefreier Zugang vom Rathaus, wo der offizielle Eingang sein wird“, erklärt Christoph Schwarz.

Die Tourismusstelle wird ins ehemalige Raiffeisen-Reisebüro in der Rathausgasse 2 einziehen.

Der Gestaltung des Rathausbezirks liegt ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zugrunde, der damit Synergien in der Verwaltung durch räumliche Nähe erzielen will. Nutzen der räumlichen Verwaltungsreform für die St. Pöltner: Effizienz und Bürgerservice werden gesteigert. Grundlage für die Entscheidungen war eine Analyse der Abteilungen. „Wir haben erheben lassen, wie groß der Platzbedarf ist“, sagt Christoph Schwarz.

In einem Jahr sollen die Übersiedlungen abgeschlossen sein.