Was 2023 in der Region St. Pölten passiert

Aktualisiert am 27. Dezember 2022 | 20:07
Lesezeit: 4 Min
Leiner Stammhaus St. Pölten Symbolbild
Nach Jahren der Planung könnte sich auf dem Leiner-Areal am Rathausplatz bald etwas tun...
Foto: NÖN
Eine grünere Promenade, ein erster Vorgeschmack auf das Kulturjahr 2024 und viele Verkehrsthemen prägen das neue Jahr.
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Die Landeshauptstadt steht vor einem Jahr, in dem sie sich herausputzt für das kulturelle Highlight-Jahr, das folgt, und auch die Gesundheit eine große Rolle spielen wird. Mit der ein oder anderen Ära, die endet, entsteht auch in der Region rundum viel Neues.

Der Europaplatz bekommt nach der Fertigstellung der Kreuzung sein endgültiges Gesicht für die nächsten Jahre. Fuß- und Radwege entlang und über die Bundesstraßen werden angelegt. Als Ersatz für den Springbrunnen soll eine Rotunde einen Rückzugsort im Grünen am Rand bieten.

Nebenan wird am und um das Linzer Tor gearbeitet. Dabei werden erste Teile der Promenadengestaltung , des Green Loop, umgesetzt. Im Herbst soll der Umbau der Promenade zwischen Josefstraße und Schulgasse starten.

Ein kleines Krankenhaus bekommt Harland im Herbst. Das Gesundheitszentrum neben dem Primärversorgungszentrum (PVZ) im Betriebsgebiet vereint nach der Eröffnung auf 12.000 Quadratmetern zahlreiche Gesundheitsangebote unter einem Dach. PVZ, ein Facharzt- und Wahlarztzentrum mit über 30 Ärztinnen und Ärzten, ein großes medizinisches Labor, eine Apotheke und ein Seminarzentrum sind ebenso geplant wie zwei Operationssäle.

Die hauptsächlich für 2024 geplante Tangente wird 2023 konkret. Am Domplatz soll ein Künstler bereits ein erstes Projekt umsetzen. Erste tragende Programmpunkte des Kulturfestivals sollen im März verraten, das ganze Programm im November vorgestellt werden.

Wirklich losgehen könnte es mit dem Mega-Projekt auf dem Leiner-Areal zwischen Rathausplatz und Promenade. Die SÜBA hat das Projekt „Rossmarkthöfe“ von Signa übernommen und will bald loslegen. Geklärt werden muss, wie die Auswirkungen auf den Kulturschwerpunkt 2024 aussehen werden.

Das neue Jahr sollte auch bald den Spatenstich für das KinderKunstLabor bringen. Der für den Bau notwendige Platz wurde bereits gemacht und einige Bäume im Altoona-Park unter Protest beseitigt. Bis 2024 soll mit dem Kikula ein Ort der Begegnung entstehen.

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Das Kikula soll 2023 vom Modell zur Realität werden. Foto: Arman Kalteis
Foto: Arman Kalteis

Eines der größten Wohnbauprojekte des Landes soll Anfang des Jahres mit Leben befüllt werden. Mühlbach-Ost am Niederösterreich-Ring mit rund 330 Wohneinheiten hat dann auch eine eigene Bushaltestelle. Ein Radweg rundum soll umweltfreundliche Mobilität fördern.

Gefeiert wird auch 2023 beim Frequency-Festival . Für die große Party im Green Park St. Pölten haben bereits Imagine Dragons, Kraftklub, Armin van Buuren, Mathea oder Brennan Heart zugesagt.

Getanzt wird schon bald beim Hauptstadtball , der zurückkommt aus der Corona-Pause. Zahlreiche Gastronomen wollen diesmal gemeinsam daran arbeiten, dass der Ball-Höhepunkt im VAZ wieder ein Erfolg wird. Anstoßen können die Gäste mit dem neuen Hauptstadtwein „Neuer Domplatz“.

Mehrere Müllinseln werden ab 2023 unter die Erde verschwinden. Für Plastik, Papier und Glas sollen erste Container errichtet werden, die unter dem Gehsteig versenkt werden. Die Unterflur-Sammelstellen sollen nicht nur das Stadtbild verbessern, sondern auch Littering und illegale Müllablagerungen eindämmen.

Einen neuen künstlerischen Leiter bekommt die Bühne im Hof im Sommer. Anfang Juni feiert Daniela Wandl nach acht Jahren ihren Abschied von der St. Pöltner Kulturinstitution. Im Herbst übernimmt Alexander Hauer, der allerdings für die NÖKU auch weiterhin in Melk aktiv bleibt.

Mit einer Universitäts-Ambulanz für die Psyche will die „Bertha von Suttner“-Privatuniversität starten. Die Ambulanz soll niederschwellige und spezialisierte Angebote in den Bereichen Psychotherapie, Sozialberatung und inklusive Angebote bieten, welche in der Anfangsphase kostenfrei angeboten werden. Vollbetrieb ist für das zweite Quartal 2023 geplant.

Mit einem neuen Bürgermeister geht Böheimkirchen in ein neues Jahr. Bürgermeister Johann Hell hat nach acht Jahren zurückgelegt. Franz Haunold soll Anfang Jänner als Nachfolger im Gemeinderat gewählt werden.

Entscheiden könnte sich auch, was mit dem derzeit nicht genutzten Laufen-Areal in Wilhelmsburg weiter passiert. Die Stadtgemeinde hat zur Entwicklung der 8,5 Hektar ebenso ein Angebot beim Mutterkonzern Roca abgegeben wie Avoris. Der private Immobilienentwickler hat Pläne für ein Stadtquartier mit gemischter Nutzung zur Entwicklung Wilhelmsburgs.

Ein wichtiger Baustein in der Gemeindeinfrastruktur wird im Herbst in Karlstetten fertig: Während der Fußballplatz erhalten bleibt, bekommt die Gemeinde ein Haus für Sport und Musik. Die Fußballer-Kabinen werden neu gebaut. An deren bisherige Stelle bekommen Musikschule und Musikverein neue Räume.

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