Verteilaktion der Jungschar am „Tag der Kinderrechte“. Mit der Verteilung von Informationen und Schleckern am St. Pöltner Bahnhof machte die Katholische Jungschar auf den „Tag der Kinderrechte“ aufmerksam.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 23. November 2017 (23:59)
Wolfgang Zarl

In Zeiten von Deckelungen, Kürzungen und anderen Einsparungen bei Sozialleistungen müsse laut Katholischer Jungschar der Blick endlich wieder auf jene gerichtet werden, die davon am stärksten betroffen sind: Kinder und Jugendliche.

Die Jungschar sagt deshalb klar: „Es gibt genug für alle!“ und fordert gleiche Chancen für alle Kinder hierzulande, unabhängig von sozialem Status, Familienform oder Herkunft der Eltern. Denn die finanzielle Situation der Eltern darf nicht darüber entscheiden, welche Chancen Kinder haben und wie sie sich entwickeln können.

„Es gibt genug für alle!“

Obwohl Österreich eines der reichsten Länder der Welt sei, wären im Vorjahr noch immer 18% der österreichischen Wohnbevölkerung – das sind 1.542.000 Menschen – von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Die Jungschar-Vertreter/innen: „Wir finden, das ist in einem der reichsten Länder der Welt ein Skandal, denn Armut grenzt Kinder und Erwachsene aus und verschlechtert ihre Zukunftschancen.“

Wolfgang Zarl

In der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen stehe in Artikel 27, dass alle Kinder und Jugendlichen das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard haben. Die Kinderrechteaktion der Katholischen Jungschar zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November rückt das Thema Kinderarmut in den Mittelpunkt und setzt sich dafür ein, dass Kinder mit Armutserfahrungen wieder mehr in den Fokus gesellschaftlicher Debatten gerückt werden.