St. Pölten liegt im Play-off hinten. Im ersten Duell der Viertelfinalserie kassiert der SKN in Oberwart eine deutliche Niederlage.

Von Manuel Burger. Erstellt am 01. April 2021 (07:04)
Steven Kaltenbrunner (l.) und der SKN müssen sich steigern.
Usercontent, Wolfgang Mayer

Zur Pause sah, aus Sicht der Landeshauptstädter, noch alles in Ordnung aus. Dank einer starken Leistung in der Offensive lag man mit 47:46 vorne. Nach dem Seitenwechsel entschieden die Burgenländer aber das Spiel für sich. Und wie.

In den ersten sechs Minuten markierten die Gunners satte 31 Punkte, am Ende des dritten Viertels stand ein 41:15 zu Buche. "Sie haben hochprozentig getroffen und sind über uns drüber gefahren", schilderte SKN-Head Coach Andreas Worenz. "Dazu kamen unglückliche Pfiffe", spielten auch die Referees eine Rolle.

An 84 erzielten Punkten lag es schlussendlich nicht. "In der Offensive ist es nach Plan gelaufen. Damit musst du normal gewinnen", so Worenz. Und das trotz elf vergebenen Freiwürfen. Dafür lief man in der Defensive Oberwart (107 Zähler) ein ums andere Mal ins offene Messer. Der SKN, in der Platzierungsrunde die beste Mannschaft am Rebound, musste sich auch in dieser Kategorie deutlich geschlagen geben (30:38).

Die verletzten Krayem und Jagsch gingen der Truppe erwartungsgemäß ab. "Wir haben zwei gelernte Point-Guards und die waren nicht da", hat Worenz auch wenig Hoffnung auf einen Einsatz in Spiel zwei am Samstag. Einer extrem wichtigen Partie. "Das nächste Spiel wird entscheidend, wir müssen gewinnen", will der St. Pöltner Coach den Gunners auf keinen Fall drei Matchbälle zum Aufstieg ermöglichen.

OBERWART GUNNERS - SKN ST. PÖLTEN 107:84 (25:21, 46:47, 87:62). - SKN: Wonisch 21, Schilder 20, Oikonomopoulos 19, Böck 12, Ferguson 7, Kaltenbrunner 4, Cutuk 1.