Pyhras Jugend soll einen Pumptrack bekommen

Erstellt am 26. Februar 2022 | 04:45
Lesezeit: 3 Min
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So könnte die neue Pumptrack-Anlage in der Tümmelhofstraße aussehen. Geht es nach Bürgermeister Günter Schaubach, sollen hier schon bald Wettfahrten auf zwei Bahnen stattfinden. Der Gemeinderat muss dem Bauvorhaben aber noch grünes Licht erteilen.
Foto: Gemeinde Pyhra
Bürgermeister will neue Rad-Sportanlage neben Stadion errichten. Der Gemeinderat muss dem Vorhaben noch zustimmen.
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Wo derzeit noch ein großer Grashügel thront, sollen schon bald viele kleine Asphalthügel die Herzen der Radfans höherschlagen lassen.

Fläche zwischen Sportanlage und Sammelzentrum ideal

Nur ein Jahr nach Eröffnung der Naturbadeanlage soll der Bau einer modernen Pumptrack-Anlage und damit einer weiteren Freizeiteinrichtung in Angriff genommen werden, verrät Bürgermeister Günter Schaubach im Gespräch mit der NÖN.

Sobald die Angebote der Baufirmen da sind, kann der Gemeinderat über das Vorhaben in einer seiner nächsten Sitzungen abstimmen.

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Bürgermeister Günter Schaubach präsentiert den Platz zwischen Kläranlage und Stadion, auf dem der Pumptrack bald errichtet werden könnte.
Foto: Gemeinde Pyhra

„Für die Errichtung dieses Rad-Parkours würde sich die freie Fläche zwischen der Sportanlage des SC Pyhra und dem Altstoffsammelzentrum in der Tümmelhofstraße am besten eignen“, erklärt Bürgermeister Günter Schaubach.

Sofern der Gemeinderat seine Zustimmung erteilt, könnte auf dieser 4.500 Quadratmeter großen, bisher ungenutzten Fläche bald eine 1.600 Quadratmeter große Pumptrack-Anlage mit zwei asphaltierten Bahnen für Wettfahrten und coole Tricks stehen.

180.000 Euro-Vorhaben aus Überschüssen finanzierbar

Laut Bürgermeister wäre das knapp 180.000 Euro teure Projekt aus Überschüssen der letzten Jahre finanzierbar und daher im heurigen Gemeindebudget bereits reserviert.

„Wir könnten uns den Bau problemlos leisten. Von der Leader-Region Elsbeere Wienerwald würden wir außerdem eine großzügige Förderung in der Höhe von circa 78.000 Euro erhalten“, sagt Bürgermeister Günter Schaubach.

Initiative für Anlage kam von Schülern

Bereits vor zwei Jahren kam eine Gruppe Jugendlicher mit dem Wunsch nach einer solchen Anlage ins Gemeindeamt und versuchte, den Bürgermeister von diesem Vorhaben zu überzeugen.

„Nach längerer Planungszeit haben wir nun einen passenden Standort gefunden und auch das Finanzielle wäre geklärt. Die Anlage würde den Jugendlichen einen neuen Treffpunkt und eine weitere Sportmöglichkeit in der Marktgemeinde bieten“, ist Bürgermeister Günter Schaubach überzeugt.

Die modernen Pumptrack-Bahnen können mit Mountainbikes oder BMX-Rädern befahren werden. Ziel dabei ist es, die Hügel und Steilkurven im Stehen nur durch Hochdrücken des Körpers zu überwinden. Der Parkour kann aber auch für diverse Kunststücke mit dem Skateboard, dem Scooter oder Inlineskates verwendet und von mehreren Personen gleichzeitig befahren werden.

„Die Anlage wäre eine weitere Aufwertung für die Gemeinde und vor allem eine neue Attraktion für unsere Pyhringer Jugend. Ich hoffe sehr, dass die Mandatare dieser Investition zustimmen“, sagt Bürgermeister Günter Schaubach.

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