Zubau in Markersdorf für Volksschule. Die Volksschule bekommt bis September 2022 einen modernen Zubau. Rund 4,5 Millionen werden investiert.

Von Gerhard Weber. Erstellt am 09. April 2021 (03:50)
So soll die Markersdorfer Volksschule zu Schulbeginn 2022 aussehen.
Visualisierung Sonja Blab

Die ersten Baufahrzeuge sind aufgefahren. Der Parkplatz, den die Lehrer über ein Jahr benützen werden, ist fertig. „Und vor allem sind etwa 63 Prozent der Aufträge im Ausmaß von 2,9 Millionen Euro in der Ausschusssitzung vergeben worden“, gibt Bürgermeister Fritz Ofenauer den Startschuss für den Um- und Zubau der Volksschule.

Nach Ostern ändert sich einiges für die 150 Kinder, das Lehrpersonal, aber auch die Bewohner rund um die Schule: Die Bushaltestelle im Schulgraben wird stillgelegt, nur jene beim Kriegerdenkmal angefahren. Auch sonst ist die Zufahrt erschwert, sodass gebeten wird, die Kinder, wenn möglich, zu Fuß in die Schule zu schicken.

Gebäude wird barrierefrei

„Sicherlich gibt es ab sofort ein paar Änderungen und Einschränkungen – aber dafür dürfen wir uns auf ein wahres Schmuckkästchen freuen“, so Direktorin Ingrid Rosenberger. Die Architekten Sonja Blab und Clemens Aichinger-Rosenberger haben in ihren Plänen nicht nur einen neuen Eingangsbereich – wie das gesamte Gebäude – barrierefrei konzipiert, sondern auch eine Turnsaalerweiterung. Durch den Zubau kann ab September 2022 die Nachmittagsbetreuung im Volksschulgebäude stattfinden. Im Tiefparterre wird eine neue Schulküche mit Mensa gebaut. Vier neue Klassen entstehen, auch die Einrichtung eines eigenen Lehrerzimmers ist möglich. Als i-Tüpfelchen bekommt die Markersdorfer Volksschule eine eigene Bibliothek.

„Die Gesamtkosten werden bei 4,5 Millionen Euro liegen“, erzählt der Bürgermeister, der sich freut, dass die 1951 errichtete und 1987 erweiterte Volksschule jetzt modernisiert wird.