Anrainer klagen über Schnellfahrer in Wagram

Erstellt am 04. August 2022 | 04:33
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8432744_stp31_raserinwagram_c_straubinger.jpg
Viele Male täglich fährt der Bus durch die Schindlerstraße, zu schnell, wie Anrainerinnen und Anrainer finden.
Foto: Straubinger
Busfahrer und Durchfahrer halten sich im St. Pöltner Stadtteil nicht an Beschränkung. Bessere Sichtbarkeit für 30er-Zone ist gewünscht.
Werbung
Anzeige

„Wenn man einen 30er fährt, dann ist das wirklich langsam. Hier fährt selten wer 30“, ist Anrainerin Edith Günthör überzeugt und bekommt Unterstützung von ihren Nachbarinnen und Nachbarn. Einige Katzen seien bereits durch das Schnellfahren in der Schindlerstraße und der Ließfeldstraße auf gleicher Höhe in Wagram gestorben. Besonders im letzten Jahr sei es krass geworden.

Anfragen beim Magistrat haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. „Es sind alle sehr verständnisvoll, aber niemand tut was“, schildert Günthör ihre Erfahrung. Den Vorschlag, die Autos auf die Straße zu stellen, hätten sie zwar schon einmal umgesetzt, aber dauerhaft sei das keine Lösung.

Die Anrainerinnen und Anrainer sind überzeugt, dass viele, die hier fahren, nicht wissen, dass es eine 30er-Beschränkung gibt. Aber auch der Bus, der viele Male am Tag in der Straße verkehrt, halte sich nur selten an die Beschränkung. Der Wunsch wäre eine bessere Markierung, um das Schnellfahren einzudämmen.

„Da es sich um eine ausgewiesene 30er-Zone handelt, gibt es keine rechtliche Grundlage für eine weitere Beschilderung“, heißt es aus dem Verkehrsamt. Denn auch ein Schilderwald trage erst recht nicht zur Übersichtlichkeit bei.

„Exekutive und Verkehrsamt führen hier immer wieder Lasermessungen in Wagram durch, wobei keine gravierenden Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt werden konnten“, betont man im Rathaus.

Werbung