Corona-Maßnahmen: „Autobusse und Bahn sind immer Thema“. Präsenz wird im Bezirk St. Pölten im verstärkten Ausmaß stattfinden, oberste Prämisse sei die Bewusstseinsbildung. Augenmerk liegt auf „Öffis“.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 30. September 2020 (03:30)
Gedränge im Autobus, keine Maske? Die Polizei will einen Riegel vorschieben, setzt in erster Linie aber auf Bewusstseinsbildung.
NÖN

„Es gibt regelmäßig Schwerpunkte – speziell in der Gastronomie – in enger Absprache mit der Bezirkshauptmannschaft“, sagt Bezirkspolizeikommandant Gerhard Pichler. Ansonsten wird im Regeldienst die Überwachung vorgenommen. „Oberste Prämisse ist die Bewusstseinsbildung“, betont er. „Wir setzen auf Dialog, Rechtsaufklärung, Akzeptanz und vor allem auf Bewusstseinsbildung“, betont auch Sprecher Walter Schwarzenecker von der Landespolizeidirektion. Großteils funktioniert dies auch sehr gut. Die polizeiliche Präsenz wird im verstärkten Ausmaß stattfinden.“

Die Vorgaben für die Kontrollen werden regelmäßig von den vorgesetzten Dienststellen geprüft, adaptiert und an die Basis weitergegeben. „Zur Zeit sind keine Hotspots bekannt. Öffentliche Verkehrsmittel wie Autobusse oder Bahn sind aber immer Thema“, sagt Pichler.

Die Polizei hat übrigens intern selbst Covid-19-Konzepte erstellt, wie bei Dienstwechsel, Reinigung von Computern oder Nutzung von Einsatzmitteln vorzugehen ist.

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