Ruhiger Start für Einsatzkräfte am Frequency

Erstellt am 19. August 2022 | 12:19
Lesezeit: 2 Min
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Der Leiter der Sanitätshilfsstelle am Hauptstützpunkt Martin Drachsler gab zum Festivalstart wesentliche Infos an sein Team weiter.
Foto: ÖRK/Membir
27 Personen mussten bisher ins Spital. Einige Festnahmen gab es schon. Das sei aber alles in Relation zu der hohen Gästeanzahl zu betrachten, sagen Blaulicht-Organisationen.
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Viel Antialkoholisches trinken, festes Schuhwerk tragen, gut einschmieren - das Rote Kreuz wiederholt seine Tipps fürs Frequency-Festival immer wieder. Aber sie bleiben wichtig: Denn die Festivalverletzungen sind immer die gleichen. 

 614 Versorgungen führten die Sanitäterinnen und Sanitäter bisher durch, 188 von Donnerstag auf Freitag. 27 Transporte gab es bisher ins Krankenhaus, "wir sind sehr gut unterwegs", bilanziert der Geschäftsführer der Bezirksstelle St. Pölten Sebastian Frank.

Bisher gab es im Gegensatz zum letzten Frequency-Festival 2019 wenige Insektenstiche und zum Glück keine Verletzungen wegen des kurzen Gewitters.

Ruhiger Einsatz für Polizei

"Da haben wir ein unglaubliches Glück gehabt", ist Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler froh, dass der Sturm schnell vorbeigezogen ist. In der Nacht gab es kaum Einsätze. Seit Festivalbeginn allerdings schon einige Festnahmen, unter anderem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

"Gleich am Anfang hat jemand mit einem Verkehrsschild um sich geschlagen und die Securitys bedroht." Aber: "In Relation zu den Gästen sind sehr wenige Vorfälle." 

Parkgebote und Lärmschutz eingehalten

Die Parkregeln in den Siedlungsgebieten werden kontrolliert, aber auch hier "gibt es kaum ein Auto, das falsch steht." Im Vorhinein hatte Bäuchler Bedenken wegen der Lärmbelästigung für die Anrainer von Gästen am Campingplatz nach den Konzerten geäußert. Doch auch diese Sorge blieb bisher unbegründet.

"Man muss sofort zu Beginn die Leute auf die Regeln aufmerksam machen, dann funktioniert das", sagt der Stadtpolizeikommandant.

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