Engpass in der Neustiftgasse. Die beengten Verhältnisse in der Neustiftgasse in Böheimkirchen schaffen gefährliche Situationen, meint Grünen-Gemeinderätin.

Von Michael Fusko. Erstellt am 12. November 2020 (02:57)
Setzen sich für mehr Platz für Fußgänger in der Neustiftgasse ein: Martin Renner, Ingrid Posch, David Stachelberger, Elisabeth Pernicka, Katharina Posch sowie August, Elsa und Jonathan.
Michael Fusko

In der Neustiftgasse in Böheimkirchen finden zurzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Wasserleitung statt. Bei den anschließenden Asphaltierungsarbeiten sehen viele Böheimkirchner nun die Chance, dieses langjährige Nadelöhr zu entschärfen.

Der derzeitige Zustand der Gehsteige ist dürftig. Mit Kinderwägen und Rollstühlen sind manche Abschnitte nicht zu bewältigen. Für Grünen-Gemeinderätin Ingrid Posch wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für Verbesserungen. „Die Neustiftgasse braucht ein neues Verkehrskonzept. Es sind beidseitig Gehsteige in ausreichender Breite nötig, um ein gefahrloses Passieren für Fußgänger zu gewährleisten“, drängt Posch auf eine Lösung.

Zustimmung von Land wäre nötig

Für Bürgermeister Johann Hell (SP) ist die Situation speziell im Bereich der Apotheke ebenfalls unbefriedigend. „Eine schon einmal überlegte Ampelregelung ist damals auf Widerstand der Anrainer gestoßen. Da die Neustiftgasse eine Landesstraße ist, brauchen wir für eine Verbreiterung der Gehsteige die Zustimmung des Landes, die aber unwahrscheinlich ist“, fasst Hell die Problematik zusammen.

Ingrid Posch sieht eine mögliche Lösung in einem geänderten Verkehrsfluss. „Möglich wäre etwa eine bessere Verkehrslenkung in der Neustiftgasse. Mit einem Rechtsabbiegeverbot in den Markt würde der Durchzugsverkehr Richtung St. Pölten wegfallen“, meint Posch.