Informativer Auftakt für das Bürgerforum. 100 Teilnehmer lieferten Projektideen und Anregungen für Verbesserungen. Fragebogen kann bis 14. Juni beantwortet werden.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 09. Juni 2019 (04:20)
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Konstruktives Arbeitsklima herrschte beim ersten Bürgerforum im Festsaal des Gemeindezentrums. Aus den vielen Impulsen soll im Laufe des Stadterneuerungsprozesses herausgearbeitet werden, wo am meisten Handlungsbedarf besteht.

Gut besucht war das erste Bürgerforum im Rahmen der Aktion Stadterneuerung im Gemeindezentrum. Rund 100 Teilnehmer sammelten in fünf Arbeitsgruppen Ideen für Projekte und mögliche Ziele und erörterten, wo Handlungsbedarf in der Gemeinde besteht. „Es geht zunächst einmal darum, alles zu sammeln, ohne eine Bewertung vorzunehmen. Ich freue mich, dass es sehr reges Interesse an der Mitarbeit in den Gruppen gegeben hat“, betont Bürgermeister Johann Hell.

Rund 100 Teilnehmer sammelten Ideen für Projekte

Konkret wurden die Themenfelder Zentrumsentwicklung, Umwelt, Energie und Mobilität, Freizeit und Sport, Bildung und Kultur, Tourismus sowie Generationen abgehandelt. Die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen, bietet unter anderem auch die Umfrage, an der man noch bis 14. Juni teilnehmen kann – entweder über die Website der Gemeinde (unter „Aktuelles“) oder in Papierform.

VP-Gemeinderat Martin Horacek begrüßt es grundsätzlich, dass man die Bevölkerung einbezieht. „Mühsam erzielte Ergebnisse aus dem Konfliktlösungsverfahren zum Thema Parkgestaltung dürften dabei aber nicht wieder aufgeweicht werden.“

Grün-Mandatarin Margarete Dorn-Hayden sieht die Bürgerversammlung als gelungenen Start für den Stadterneuerungsprozess. Sie hofft, dass über die Fragebogenaktion als Ergänzung zu den Bürgerforen viel mehr Junge und Familien zu Wort kommen. „Für sie ist oft die Zeit zu knapp, um die Abendtermine wahrzunehmen.“ Die Inputs aus der Bevölkerung werden beim nächsten Bürgerforum am 25. Juni ausgewertet.