„Unsere Jasmin ist eine Kämpferin!“. Schwere Zeit / Nach dem Unfall am Jakobi-Kirtag liegt Jasmin P. noch im künstlichen Tiefschlaf. Die Familie hofft auf eine Genesung.

Von Manuela Mayerhofer. Erstellt am 04. August 2014 (07:51)
Jasmin
NOEN, Fotostudio Kaiblinger
Am Jakobikirtag wurde die neunjährige Jasmin P. aus dem Action-Karussell „Scream“ geschleudert und erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen. Die NÖN sprach mit den Eltern, Tina und Christian P.

NÖN: Wie geht es Ihrer Tochter derzeit und was sagen die Ärzte?

Tina P.: Jasmin befindet sich derzeit noch im künstlichen Tiefschlaf und es wird die Aufwachphase eingeleitet. Das kann ein bis zwei Wochen dauern. Zwischen einem halben und einem ganzen Jahr wird es brauchen, bis sie wieder halbwegs fit ist. Es liegt sehr an ihr, wie sehr sie kämpft. Aber sie ist eine Kämpferin. Sie hat sich beispielsweise vor zwei Tagen gegen den Beatmungsschlauch gewehrt. Das ist nichts Negatives, hat eine Schwester gesagt. An den Unfall, sagen die Ärzte, wird sie sich gar nicht mehr erinnern können.

NÖN: Wie sieht Ihr Alltag jetzt aus und wie hat Ihr neunjähriger Sohn Fabian den Unfall verkraftet?

Tina P.: Wir sind jeden Tag bei Jasmin im Spital, streicheln sie, reden mit ihr, busseln sie ab. Fabian hat sofort zu uns gesagt, ich steig‘ nie wieder in so ein Gerät. Wir haben ihm noch nicht alles gesagt, aber als er gehört hat, dass sie erst wieder sprechen und gehen lernen muss, hat er sehr geweint.

Das ganze Interview lesen Sie ab heute in der Kaufzeitung der NÖN St. Pölten auf Seite 8, oder im ePaper St. Pölten: www.noen.at/epaper/