Volksschul-Sanierung in den Ferien. Neue Möbel und eine moderne EDV: Die restlichen Volksschulklassen in Böheimkirchen werden im Sommer umgestaltet. Rund 180.000 Euro kosten die Arbeiten, Finanzrücklagen vorhanden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 23. Juni 2020 (16:59)
Die Böheimkirchener Gemeinderäte tagten bei ihrer Sitzung mit Corona
Abstand.

Mit Corona-Distanz, aber großem Interesse der Zuhörer: So ging die Böheimkirchner Gemeinderatssitzung über die Bühne. Klar im Fokus der Tagesordnungspunkte stand die Auftragsvergabe der Arbeiten zur Volksschulsanierung, ein für den Schulstandort wichtiges Projekt. Die Mandatare zeigten sich bei der Abstimmung stets einhellig.

„Wir waren bemüht, lokale Firmen zum Zug kommen zu lassen und auch Unternehmen, die schon in der Vergangenheit Aufträge, die die Volksschule betreffen, positiv erledigt haben“, erklärt Bürgermeister Johann Hell (SP). Schwerpunkt der Sanierung bildet die Adaptierung von vier Klassen auf einen zeitgemäßen Unterrichtslevel. Vor fünf Jahren wurden bereits erste Klassenzimmer erneuert. Jetzt werden die restlichen Räume neue Möbel erhalten, Türen, Elektroinstallationen und die EDV wird aufgerüstet. „Die Arbeiten werden in den Ferien durchgeführt, sodass die neuen Klassen mit Schulbeginn genutzt werden können“, führte Schulausschussobmann Franz Haunold (SP) aus.

Die Gesamtkosten zur Sanierung werden mit rund 180.000 Euro beziffert. „Die Gemeinde kann dabei auf dafür extra angesparte Rücklagen zurückgreifen können“, so Hell. Dennoch werde versucht, Förderungen dafür zu lukrieren. Weitere Punkte der Sitzung waren unter anderem Grundstückübernahmen in das öffentliche Gut, die Gewährung von Subventionen sowie die Präsentation des Energieberichts durch Umweltgemeinderätin Margareta Dorn-Hayden. Keine ausreichende Zustimmung fand der Dringlichkeitsantrag von Daniel Sindl (FP). Er forderte, in den nächsten zwei Jahren keine Gebührenerhöhungen vorzunehmen.