FH St. Pölten: Trotz des Feuers keine Verzögerung. Sanierung der FH-Baustelle kostet rund 800.000 Euro. Die Ermittlungen laufen noch.

Von Caroline Böhm und Gila Wohlmann. Erstellt am 01. Januar 2021 (04:08)
Von außen sieht man dem neuen Campus keinerlei Brandschäden mehr an.
Florian Stix

Der 55 Millionen Euro teure Zubau auf dem Areal der Fachhochschule St. Pölten ist weit fortgeschritten. Im Oktober richtete ein Brand auf der Baustelle hohen Schaden an.

Neben einer Sonderreinigung mussten die Fassade, einige Trockenbauwände, der Estrich, Lüftungsleitungen und Elektro-Installationen ausgetauscht werden. Die Mehrkosten in Höhe von etwa 800.000 Euro für den Bau und dessen Technik trägt die Versicherung. „Der Brandbereich hinkt naturgemäß den restlichen Bereichen etwas hinterher“, erklärt Baudirektor Wolfgang Lengauer. Der Bezug im September 2021 verzögere sich allerdings nicht.

Schnell stand fest, dass es Brandstiftung war. Laut Erich Rosenbaum, Leiter des Bereichs Brand im Landeskriminalamt, laufen die Ermittlungen noch.