Vom BORG-Musical zu Voice of Germany. Alexander Eder überzeugte bei Casting mit Nummer aus Schul-Inszenierung. Er schaffte es bis in die Sing Offs der Show.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 15. Dezember 2018 (04:14)
Voice of Germany auf Country.
BORG-Absolvent Alexander Eder setzte bei seinen Auftritten bei

Mit „Edelweiss“ aus dem berühmten Musical Sound of Music sicherte sich Alexander Eder sein Ticket für die Blind Auditions bei The Voice of Germany. Mit Hits von Elvis Presley und Johnny Cash sang er sich dann sogar bis in die Sing Offs der Castingshow und erntete jede Menge Lob für seine außergewöhnliche Stimme. Begonnen hat die vielversprechende Gesangskarriere des 19-Jährigen bereits in seiner Schulzeit in St. Pölten.

Mit „Edelweiss“ überzeugte Alexander Eder schon vor seiner Teilnahme in der Talente-Show beim jüngsten BORG-Musical. In der Jahnturnhalle stand der nunmehrige Musik-Student als Georg von Trapp auf der Bühne und sammelte wichtige Erfahrungen für seine weitere Gesangskarriere.

„Das BORG war die beste Vorbereitung. Ich habe meiner Gesangslehrerin ziemlich alles zu verdanken, was ich heute kann.“ Alexander Eder

Das BORG sieht er als Talenteschmiede: „Es war die beste Vorbereitung. Ich habe meiner Gesangslehrerin Lotte Kasser ziemlich alles zu verdanken, was ich heute kann“, ist Eder überzeugt. Auch das Musical habe viel dazu beigetragen. „Ich habe für Sound of Music mehrere Stunden täglich geübt und viel dabei gelernt. Vor allem habe ich damals gemerkt, wie viel Spaß ich am Singen und Schauspielen habe.“

Auch die Idee, an der Fernseh-Show teilzunehmen, kam von einer ehemaligen BORG-Kollegin. „Ich habe mich heimlich angemeldet und mir keine großen Hoffnungen gemacht. Als ich den Anruf bekommen habe, bin ich ausgeflippt“, erinnert sich Eder. Weiterentwickeln konnte sich der 19-Jährige, der in der Show auf Country-Musik setzte, durch das Coaching von Michi und Smudo von den Fantastischen Vier.

Dass in den Sing Offs für ihn schließlich doch Endstation war, ist für Eder nicht weiter schlimm: „Ich werde musikalisch meinen Weg gehen und jetzt mein eigenes Ding machen.“ Davon ist auch BORG Direktorin Gertrud Aumayr überzeugt: „Wir sind wirklich alle stolz auf Alexander Eder. Es freut mich natürlich sehr, wenn ehemalige Schüler so erfolgreich sind.“