„Volksfest ist Kulturgut“: Positive Bilanz in St. Pölten

Erstellt am 16. Juni 2022 | 05:35
Lesezeit: 2 Min
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Schausteller und Standbetreiber ziehen positive Bilanz.
Foto: nitelife/Ramzi Hamzaoui
Bilanz zum Volksfest fällt positiv aus. Wirt möchte nächstes Jahr wiederkommen.
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Mit vollem Programm und neuem Festwirt kehrte das Volksfest nach Covid-Pause zurück. Chef Patrick Stützner von „Da Wirt 4s Fest“ ist mehr als zufrieden und plant auch, zurückzukommen: „Wir haben uns sehr willkommen gefühlt.“

„Wir müssen teurer werden, weil alles teurer wird. Davon sehe ich aber nichts.“ Patrick Stützner

Sturm und Regnen trübten ein wenig die Bilanz, aber auch die merkbar sinkende Kaufkraft. Das verübelt Stützner seinen Gästen nicht, im Gegenteil, er fordert mehr Entlastungen für die breite Bevölkerung. „Damit man seine Stunden am Volksfest auch wirklich genießen kann.“

Dafür würde es auch helfen, wenn Events wie das Volksfest mehr gefördert würden, denn „das Volksfest ist ein Kulturgut“.

Die Diskussionen um die teuren Preise hat er mitbekommen, aber: „Wir müssen teurer werden, weil alles teurer wird. Davon sehe ich aber nichts. Denn ich bezahle meine Mitarbeitenden überdurchschnittlich und dann muss ich noch die erhöhten Transport- und Rohstoffkosten zahlen.“ Außerdem ist es Stützner wichtig, regionale Lebensmittel zu beziehen.

Auch die Stadt zieht positive Bilanz. An die 100.000 Besucherinnen und Besucher sollen es gewesen sein. Die Rückmeldungen der Schausteller und Standbetreiber seien durchwegs positiv ausgefallen. Zwar habe die Stadt keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, hält aber fest, dass die generelle Preisentwicklung sicher einen Einfluss habe.

Volksfest verlief ruhig auch für die Polizei

Auch die Polizei mit Stadtkommandant Franz Bäuchler blickt positiv auf die Rückkehr des Volksfestes. „Es gab keinen einzigen gravierenden Vorfall“, erzählt Bäuchler.

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