Region St. Pölten: Sanis helfen bei Tests. Rund 130 Mal am Tag rücken die Retter von der Rot-Kreuz-Bezirksstelle aus. Auch bei Testungen sind sie im Einsatz.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 14. Januar 2021 (03:08)
Bezirksstellenleiter Werner Schlögl (3. v. l.) und Bezirksstellengeschäftsführer Sebastian Frank (2. v. l.) zogen positive Bilanz. Vor Ort dabei waren auch die Funktionäre des Roten Kreuzes St. Pölten Stefan Gugerell, Erich Winkler, Josef Kronister und Helmut Gabler (v. l.).
RKNÖ/Simon Wohlfarter

Zu etwa 129 Einsätzen müssen die Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Bezirksstelle St. Pölten täglich ausrücken. Insgesamt legen sie dabei rund 1,3 Millionen Kilometer pro Jahr zurück. Bei der Bezirksstellenversammlung zog Bezirksstellenleiter Werner Schlögl positive Bilanz: „Die Coronakrise hat das Jahr 2020 ordentlich durcheinandergewirbelt. Auch mit der damit verbundenen Mehrbelastung konnte das Rote Kreuz St. Pölten alle Herausforderungen optimal bewältigen.“

141 Sanitäter der Bezirksstelle waren bei den Corona-Massentests im Einsatz. Sie wurden bei Schulungen in Theorie und Praxis auf die Abstriche vorbereitet. Auch im neuen Jahr werden die Rot-Kreuz-Sanitäter weiterhin bei den behördlichen Testungen helfen, den Betrieb des „Testerzentrums“ für das Mostviertel weiterführen sowie bei etwaigen Massentestungen für die Bevölkerung im Einsatz sein.

Die Ausbildung wurde zum Großteil auf Distance Learning und Webinare umgestellt. „Darüber hinaus sind notwendige Fortbildungen mittels Kleingruppentraining – unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen – geplant“, heißt es vom Roten Kreuz. Ab Februar seien hoffentlich auch wieder Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung möglich.

Die Coronakrise hat die Tätigkeiten des Roten Kreuzes in den Fokus gerückt. Das Team freut sich über eine Welle der Solidarität und Wertschätzung. „Regionale Unternehmen haben Sammelaktionen veranstaltet, auch über viele Sachspenden für unsere Leistungsbereiche durften wir uns freuen. Das zeigt, wie unsere Arbeit in der Bevölkerung geschätzt wird“, meint Geschäftsführer Sebastian Frank.