St. Pöltner Gewerbepark Kopal geht in zweite Etappe. WSF-Stiftung bereitet Verwertung der nächsten Teilflächen vor. Firmen sollen sich „sinnvoll befruchten“.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 21. Januar 2020 (04:09)
Zufrieden mit der Entwicklung am Areal der ehemaligen Kopalkaserne ist Christian Mitterhauser (r.), hier mit Herbert Oberscheider (l.) und einem Mitarbeiter. Oberscheider Car Wash eröffnete Ende des Vorjahres.
WSF Privatstiftung

„Die Lage gleich neben der Autobahnauffahrt und die Nähe zur Stadt ist unübertrefflich“, ist der Vorstand der WSF-Stiftung Christian Mitterhauser von den Vorzügen des Areals der ehemaligen Kopal-Kaserne überzeugt. Auf insgesamt 30 Hektar entsteht dort der Gewerbepark Kopal. Mehr als 20 Firmen haben sich bereits angesiedelt. Zuletzt Oberscheider Car Wash. Nun startet die Verwertung weiterer Teilflächen. Das übernimmt die Stiftung nun selbst, der Vertrag mit Jäger-Immobilien lief aus.

Die Stiftung ist laut Mitterhauser bemüht, langfristig Eigentümer zu bleiben. „Wenn wir investieren, bleiben wir auch.“ Einkaufszentren und Wohnbau sind auf dem Areal aufgrund der Raumordnung ausgeschlossen. Betriebe in allen Größen sollen sich ansiedeln können. Bei der Vergabe des Baurechts legt die Stiftung besonderen Wert auf einen vielfältigen Branchenmix gelegt. Ziel sei es, dass sich die Firmen in dem Areal gegenseitig befruchten. „Sollte sich eine Firma dann vergrößern wollen, können wir auch genügend Fläche anbieten“, erklärt Mitterhauser. Die Verkehrserschließung durch die neue Ampel wirke sich positiv aus.

„Die Stadtgemeinde plant im Umfeld des Kopal-Gewerbeparks großzügige Grünflächen“, ergänzt dazu Rathaus-Pressesprecher Thomas Kainz. Die Straße soll von Rabatten und vielen Bäumen gesäumt sein.