„Goldene Hochzeit“: St. Georgen ist 50 Jahre Teil der Stadt St. Pölten

Erstellt am 19. Mai 2022 | 05:44
Lesezeit: 2 Min
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Historiker Thomas Lösch gab Einblicke in die Entwicklung des Ortes, Gemeinderätin Birgit Becker präsentierte ihre „Visionen“-Broschüre.
Foto: Lukas Kalteis
Seit 1972 ist St. Georgen eingemeindet. Das Jubiläum wurde im Volksheim gefeiert.
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Mit einem kurzen Landesgesetzestext wurde die eigenständige Gemeinde St. Georgen 1972 aufgehoben und der Stadt St. Pölten einverleibt. Beim Festakt zur „Goldenen Hochzeit“ im vollen Volksheim blickten die St. Georgner auf die Entwicklung und die Besonderheiten ihres Stadtteils zurück.

In den 70ern wurde in Zeitungsberichten von „Zwangsehe“ gesprochen, obwohl die Eingemeindung viele Vorteile brachte. Dennoch gaben sich St. Pölten und St. Georgen nie wirklich das „Ja-Wort“, da die St. Georgner Mandatare einstimmig gegen die Zusammenlegung waren, gab Historiker Thomas Lösch zu bedenken.

Was sich in 50 Jahren verändert hat, zeigte Ernst Braun mit einer Ausstellung aus dem Bildarchiv der Topothek. Ein Bild zeigt beispielsweise, dass die Ortstafel damals einen Trauerflor trug und statt des „Ortsendes“ nur noch das „Ende“ von St. Georgen verkündete.

Im Anschluss präsentierte Gemeinderätin Birgit Becker ihre „Visionen“-Broschüre, die das Wir-Gefühl stärken soll.

„Die Broschüre ist ein modernes, überparteiliches Heimatbuch und Nachschlagewerk, das die Unternehmen, Vereine, Landwirtschaften und kreativen Menschen im Stadtteil abbilden soll“, erklärt die Autorin Birgit Becker, die knapp zwei Jahre an der Broschüre gearbeitet hat, um die Fülle an Besonderheiten kennenzulernen.

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