Primärversorgungszentrum für Wilhelmsburg ist in Planung

Erstellt am 01. Juli 2022 | 04:44
Lesezeit: 2 Min
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Foto: shutterstock.com/Rido
Primärversorgungszentrum mit Beratung und Planung einstimmig im Gemeinderat beschlossen.
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„Wir beabsichtigen, analog zu anderen Städten ein modernes PVZ zu installieren“, erklärte Bürgermeister Rudolf Ameisbichler zum Beschluss für ein Primärversorgungszentrum.

Beauftragt wird mit Planung und Errichtung die Firma PrimÖ. Involviert bei den gemeinsamen Vorbereitungsarbeiten waren Vertreter der Koalition. Als Vorleistung sind 18.000 Euro angedacht, wobei für die Realisierung ein bis zwei Jahre erforderlich sind.

Die Gesundheitsvorsorge obliege zwar Ärztekammer und der Gesundheitskasse, so das Stadtoberhaupt. „Nachdem sich aber für die ausgeschriebene Kassenstelle des in Pension gegangenen Dr. Weber niemand meldete, sehe ich mich als Bürgermeister verpflichtet, das Problem durch das Unternehmen zu beheben und die Gründung eines PVZ anzudenken.“

Dafür erforderlich sind drei Kassenärzte. Zwei Ärzte hätten bereits ihr Interesse bekundet. Die Gemeinde wird weiter Unterstützung leisten.

Derzeit sind zwei Ärztinnen und ein Arzt, der auch bald in Pension geht, für die Gesundheit der Bevölkerung zuständig.

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