St. Pöltner Behörden rüsten sich für Lockdown-Zeit

BH stockt Mitarbeiter auf, Magistrat bittet um Voranmeldung für Termine.

Erstellt am 24. November 2021 | 04:44
Wahlsonntag Gemeinderatswahl St. Pölten 2021
Einschränkungen im Parteienverkehr am Rathaus St. Pölten
Foto: APA/HANS PUNZ

Nicht überraschend kommt für den St. Pöltner Bezirkshauptmann Josef Kronister der bundesweite Lockdown: „Wenn man sich die Zahlenentwicklung anschaut, dann ist das die logische Folge.“ Am Montag waren 2.212 Infektionen und 2.760 Absonderungen im Bezirk registriert. Jeden Tag werden etwa 200 Fälle gemeldet.

Impfbus diese Woche in Stadt und Bezirk unterwegs

In der Bezirkshauptmannschaft sind 50 bis 60 Mitarbeiter mit der Bearbeitung befasst, dazu kommen rund 20 externe Aushilfskräfte und fünf Personen vom Bundesheer. Bei der Landesregierung werden laut Josef Kronister zusätzliche Leute zur Unterstützung eingeschult.

706 positive Fälle (plus 67) gab es am Montag in der Landeshauptstadt. Obwohl „nur wenige Tage vor Verkündung des Lockdowns noch beteuert wurde, dass es keinen Lockdown für alle geben werde“, habe sich auch die Stadt St. Pölten mit der Erfahrung aus der Vergangenheit schon darauf eingestellt, betont Rathaussprecher Thomas Kainz. Die Verordnung sei wieder erst am Vortag eingelangt.

Bereits am Freitag hat der Magistrat Vorkehrungen getroffen, um den Dienstbetrieb zu gewährleisten mit Homeoffice-Maßnahmen, Teamsplitting und Einschränkung des Parteienverkehrs auf 8 bis 11.30 Uhr. Es seien alle Stellen besetzt, Bürgerservice-Chef Martin Koutny ersucht jedoch, „derzeit nur Termine wahrzunehmen, die unbedingt notwendig sind“ sowie die telefonische Terminvereinbarung und die Online-Formulare zu nutzen.

Die Teststraße im Saal der Begegnung wurde zudem um eine Impfmöglichkeit donnerstags erweitert. Der Impfbus ist diese Woche in Stadt und Bezirk unterwegs. Als zweiter St. Pöltner Standort für die Ausgabe von PCR-Gurgeltests ist der Interspar dazugekommen.