2,5 Millionen für Bildung. 2017 wurden Weichen für größeres Angebot und mehr Platz gestellt.

Erstellt am 01. Juni 2018 (04:43)
Die Bertha-von-Suttner-Privatuniversität zieht auf den FH-Campus.
FH St. Pölten/Katarina Balgavy

Auf das Jahr 2017 kann die Fachhochschule St. Pölten positiv zurückblicken: Erstmals besuchen 3.000 Studenten die Bildungseinrichtung. Außerdem gibt es mehr Mitarbeiter – insgesamt 1.072 haupt- und nebenberufliche. Nicht nur die Studierenden- und Personalzahlen konnten erhöht werden, sondern auch der Umsatz. Dieser stieg um 17 Prozent auf 28,9 Millionen Euro.

Mit einem Forschungsvolumen von 2,5 Millionen Euro zählt die Fachhochschule zu den forschungsstärksten im Land. Cyber Security und Data Analytics sowie Visual Computing sind hier die Schwerpunkte. „Die FH St. Pölten ist größter FH-Ausbildungsstandort im Bereich Cyber Security – dieses Themenfeld möchten wir weiter ausbauen“, sagt FH-Geschäftsführerin Gabriela Fernandes.

FH St. Pölten ist größter FH-Ausbildungsstandort im Bereich Cyber Security

Für das Wintersemester 2018 sind bereits fünf neue Studiengänge geplant, die sich mit Digitalisierung beschäftigen: Data Science and Business Analytics (Bachelor), Wirtschafts- und Finanzkommunikation (Master), Digital Media Production (Master), Digital Design (Master) und Interactive Technologies (Master) sollen im Herbst starten.

Mehr Raum für Bildung wird im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Ausbau geschaffen. Bis 2020 soll der „Campus der Zukunft“ entstehen. Im FH-Zubau werden dann auch etwa 400 Studierende der Bertha-von-Suttner-Privatuniversität unterrichtet. Diese soll ebenfalls schon ab 2019 Studiengänge im psychosozialen Bereich anbieten. In dem neuen Campus finden zudem neue Lehr- und Lernräume sowie Arbeitsplätze für die FH Platz.

5,4 Millionen Euro stellt dabei das Land Niederösterreich für den Ausbau zur Verfügung und erhöht gleichzeitig die Förderzusätze für de Studienplatzfinanzierung. Das ist auf eine Änderung in der Eigentumsstruktur zurückzuführen. Das Land Niederösterreich beteiligte sich im Februar 2018 mit 26 Prozent an der FH St. Pölten, 74 Prozent der Anteile werden weiterhin von der Hochschulen St. Pölten Holding GmbH gehalten. Die befindet sich zu
100 Prozent im Eigentum der Stadt St. Pölten.