Gewitterzelle zog über St. Pölten

Erstellt am 02. Juli 2022 | 10:54
Lesezeit: 2 Min
Umgestürzte Bäume, überflutete Keller, Bauzäune auf Straßen: Sturm und Regen hielten die Feuerwehren in der Landeshauptstadt und im Bezirk auf Trab.
Werbung
Anzeige

Ein heftiges Unwetter bahnte sich am Freitagnachmittag über St. Pölten und der Region an. Aufgrund der Wetterprognose waren die Feuerwehren aber gut vorbereitet. „Die Bereichsalarmzentrale war vorbeugend mit drei Disponenten besetzt“, schildert Florian Schmidbauer vom Bezirksfeuerwehrkommando St. Pölten.

Und es dauert nicht lange: Am frühen Abend zog die Gewitterzelle mit Sturmböen und starkem Regen über die Region. Bis Mitternacht hatte die Bereichsalarmzentrale über 40 Mal eine Feuerwehr alarmiert.

Der Hauptschwerpunkt der Einsätze lag in der Landeshauptstadt St. Pölten, aber auch in allen Teilen des Bezirks gab es Sturm- und Regeneinsätze. Die Feuerwehren mussten unzählige Keller auspumpen, umgestürzte Bäume beseitigen oder Bauzäune von Straßen entfernen.

In Hofstetten-Grünau war im Bereich Plambach ein Baum auf eine Straße gestürzt und behinderte ein Rettungsfahrzeug an der Weiterfahrt. Rasch war die Feuerwehr vor Ort und entfernte gemeinsam mit Mitarbeitern der Straßenmeisterei den Stamm. Auch in Tullnerbach musste die Feuerwehr herabgestürzte Äste entfernen.

Insgesamt standen 25 Feuerwehren mit 50 Fahrzeugen und 300 Einsatzkräften im Unwettereinsatz.

Werbung