Ars Electronica: Die FH St. Pölten mitten im Spiel. Studierende präsentierten am Festival Kooperatives und Innovatives.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. September 2020 (03:24)
Im interaktiven Erlebnis „Mirage“ können Teilnehmer im Ars Electronica Center gemeinsam Rätsel lösen.
FH St. Pölten/Andreas Dorner

Als hybrides Festival präsentierte sich die Ars Electronica heuer erstmals online und vor Ort in Linz. Der erste „Kepler’s Garden“ auf dem Campus der Johannes Kepler Universität Linz war quasi ausverkauft. Und auch fast 670 Künstler waren vor Ort. Mittendrin präsentierten Studierende der Fachhochschule geradezu verspielt ihre Beiträge.

In „Mirage – An Interactive Experience“ finden sich die Besucher des Ars Electronica Deep Space 8K in einer fremden Welt wieder, in der sie gemeinsam eine Story erleben. „Sie lösen Rätsel und erleben eine Geschichte, die mehrere Sinne gleichzeitig anspricht: In einer abstrakt-surreal anmutenden Welt müssen in Teamarbeit Zeichen und Runen zusammengesetzt werden. Die Gruppe muss einen geheimen Pfad zu einem Portal finden und Gefahren ausweichen“, erklärt FH-Dozent Matthias Husinsky, der das Projekt betreut hat. Das Spiel fördert Gruppendynamik und Teamwork. Das Interaktionskonzept soll intuitiv verständlich, inklusiv und interkulturell kompatibel sein. Das beim Festival präsentierte Projekt entstand in Kooperation mit dem Ars Electronica Center und wird dort nun im laufenden Betrieb gezeigt. „Eine aufwendig gestaltete 3D-Grafik und der adaptive Soundtrack nutzen die Möglichkeiten des Deep Space 8K voll aus“, erklärt Husinsky.

Musik-Abenteuer und fertige Rumpel-Klänge

Im „Garten der Talente“ schlug auch die Master Class Audio Design der FH St. Pölten neue Töne an. Die Studierenden präsentierten das MIDI-basierte Musik-Abenteuerspiel „Soundscape“, das Software-Tool „Rumbler“ zur schnellen Erzeugung von vorgefertigten Rumpelklängen für Produzenten von Industrie- und Lagertechno sowie Schallabsorber aus wiederverwerteten Textilabfällen.