Ostereiersuche per Videotelefonat. Kreative Lösungen ermöglichen die gemeinsame Nesterl-Suche mit den Großeltern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. April 2020 (11:30)
FH St. Pölten

Die Coronakrise verändert das diesjährige Osterfest. Trotzdem sind Osterbräuche besonders für Familien mit Kindern und deren Verwandte wichtige Ereignisse. Das Department Soziales von der FH St. Pölten hat kreative Ideen gesammelt, wie sie die Nesterl-Suche mittels Videotelefonat heuer beibehalten können.

Die Eltern verstecken Ostereier oder Geschenke für die Kinder und die Großeltern begleiten die Suche via Videokonferenz.

Die Großeltern verstecken ihr Geschenk oder die Ostereier in ihrem Haushalt und ihre Enkelkinder führen sie mittels Anweisungen zum Geschenk. Als Hilfestellung können die Begriffe „warm“ und „kalt“ verwendet werden. Mit „heiß“ ist das Ziel erreicht. Zusätzliche Hinweise wie „Hier verstauen Oma und Opa deine Spielzeuge“ können die Suche erleichtern. Damit die Enkelkinder trotzdem Geschenke erhalten, wäre eine Möglichkeit, dass die Eltern diese stellvertretend besorgen und überreichen.

Für ältere Enkelkinder ist eine Schnitzeljagd mit Rätselraten eine herausfordernde und lustige Variante: Die Großeltern verstecken Papierschnitzel in ihrer Wohnung, die einen Hinweis auf das nächste „Schnitzel“ enthalten. Ein Rätsel könnte beispielsweise die Frage sein, wo sich der Lieblingsplatz der Großeltern befindet. Dort findet sich dann das nächste „Schnitzel“ mit einem Hinweis. Drei bis vier „Schnitzel“ sollten zum Ziel führen.

Voraussetzung für ein Videogespräch ist ein Smartphone, Tablet oder Laptop. Außerdem bieten sich die Programme Skype, Zoom oder WhatsApp an. Sie sind kostenlos, einfach zu starten und ermöglichen Familienanrufe mit Live-Bild und mehreren Gesprächsteilnehmern. Ein normales Telefonat ist ebenfalls denkbar, erfordert aber genauere Beschreibungen.