Fiese Tricks mit Traktorverkauf. St. Pöltner zahlte 8.500 Euro für landwirtschaftliche Zugmaschine in Spanien. Doch diese kam nie an.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 11. Oktober 2020 (12:08)
Symbolbild
shutterstock.com/Aleksandar Malivuk

Auf ein verlockendes Angebot fiel ein St. Pöltner herein. Er entdeckte im Internet einen Traktor, der zum Verkauf stand: Preis 8.000 Euro, Standort Spanien. 

Der 49-Jährige nahm zuerst via Whatsapp Kontakt zum Verkäufer auf, via Mail-Verkehr wurde vereinbart, noch 500 Euro an eine Spedition zur Überstellung zu zahlen. Insgesamt überwies der Mann schließlich 8.500 Euro auf ein Treuhandkonto. Er erhielt auch Infos über den Transport. Als die landwirtschaftliche Zugmaschine angeblich in Genf angekommen sei, brach der Telefon- wie Schriftverkehr ab. Der Traktor ist bis dato nicht in St. Pölten eingetroffen. Ob er sich wirklich in der Schweiz befindet, steht noch nicht fest. Das überwiesene Geld ist verloren.

Die Polizei warnt: Erst vor kurzem gab es einen ähnlichen Betrugsversuch. Hier wurde der Verkauf eines VW Golfs in Spanien vorgetäuscht.