"Rauchende Köpfe statt Schlote": Campus St. Pölten feierlich eröffnet

In rund zwei Jahren Bauzeit hat sich die Fachhochschule St. Pölten flächenmäßig fast verdoppelt. 25 Millionen Euro betrugen die Kosten für den Zubau und die Adaptierung des Altbestands. Zur dienstäglichen Eröffnungsfeier kamen Partner aus der Poltik und der Wirtschaft.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 07:02

"Keine rauchenden Schlote, sondern rauchende Köpfe brauchen wir", davon ist der Präsident des NÖ Landtages Karl Wilfing überzeugt, umso mehr freut ihn die gelungene Umsetzung des Campus St. Pölten. Auch Bürgermeister Matthias Stadler hebt hervor, wie wichtig es ist, junge qualifizierte Leute in der Stadt und der Region zu halten: "Es gibt noch Reserven, wenn wir wachsen wollen, ist das kein Problem."

"Der Campus ist funktional, architektonisch und bautechnisch ein Glanzstück", streut FH-Geschäftsführer Gernot Kohl dem Team von NMBP Architekten Rosen bei seiner Eröffnungsrede. Ziel der Architekten war es sowohl gestalterisch als auch städtebaulich einen Campus zu bilden, der einerseits eine Erweiterung des Bestandsgebäudes darstellt und andererseits eine Verknüpfung mit der Umgebung darstellt. Wie gut das gelungen ist, davon konnten sich die Besucher bei der Campus-Eröffnung ein Bild machen.

Moderatorin Lisa Hotwagner führte durch das straffe Programm mit Gesprächsrunden, Videoeinspielungen und der Preisverleihung für den Ideenwettbewerb "25 ideas for future". Als Sieger ging das Projekt "Zilpzalp" hervor, das aus textilen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen akustische Schallabsorber herstellt.