Böheimkirchen bleibt in LEADER-Region. Halbe Million Euro brachte Teilnahme. Gemeinderat beschloss Fortsetzung.

Von Michael Fusko. Erstellt am 15. Mai 2021 (03:46)
Christina Gassner und Matthias Zawichowski bei der Generalversammlung mit den Vorstandsmitgliedern Karin Winter (Maria Anzbach), Hermann Rothbauer (Michelbach), Johann Hell (Böheimkirchen) und Franz Wohlmuth (Neulengbach) (von links).
LEADER-Region, LEADER-Region

Böheimkirchen wird weitere sechs Jahre an der LEADER-Region teilnehmen. Das hat der Gemeinderat beschlossen. „Die Marktgemeinde Böheimkirchen hat in den letzten Jahren zahlreiche Projekte mit der LEADER-Region erfolgreich umgesetzt“, betont Bürgermeister Johann Hell die Vorteile. Die Bilanz der zu Ende gehenden Förderperiode hatte die Geschäftsführerin der LEADER-Region Elsbeere Wienerwald Christina Gassner mit Klima- und Energiemodellregionsmanager Matthias Zawichowski bereits davor präsentiert. Böheimkirchen erhielt aus dem EU-Programm 461.000 Euro und weitere 50.000 Euro an KEM-Geldern.

Fördergeld floss in zahlreiche Projekte

Gleich mehrere Projekte haben den Park attraktiviert. Der Veranstaltungsplatz wurde saniert, 20 BÖ-Sitzbänke installiert und ein Verbindungsweg zu Kirche und Mittelschule geschaffen. Der neue Bewegungspark wird am Freitag, 21. Mai, offiziell eröffnet. Für die Jugend stehen der Funcourt und der Pumptrack des ARBÖ Böheimkirchen zur Verfügung. Mehr Barrierefreiheit wurde in der Mittelschule und durch den Einbau eines Liftes im Bürgerzentrum geschaffen. Weitere Mittel flossen in den Umbau des Ladens „La Natura“.

Klimaschutzmaßnahmen sind etwa bei der Feuerwehr im Einsatz. So wurde die Heizung des Feuerwehrhauses in Maria Jeutendorf umgestellt sowie eine neue Photovoltaikanlage samt Stromspeicher mit Bürgerbeteiligung für die Feuerwehr Böheimkirchen umgesetzt. Ökostrom produziert eine weitere Photovoltaikanlage auf der Volksschule. „Die Klima- und Energiemodellregion und das e5-Programm der Gemeinde sind besonders gut aufeinander abgestimmt. Dadurch konnten viele Initiativen für den Klimaschutz umgesetzt werden“, freut sich Matthias Zawichowski.

In Böheimkirchen ist deutlich sichtbar, wie EU-Förderungen zur Erhöhung der Lebensqualität vor Ort beitragen können“, betont Gassner. „Um diesen positiven Weg weitergehen zu können, lade ich alle Interessierten ein, ihre Ideen für die Regionszukunft bis 2030 im Rahmen der Regionsstrategie einzu bringen.“