Diskussionen wegen Subvention für SKN St. Pölten

60.000 Euro bekam der Fußballverein von der Stadt. Wofür das Geld genau gebraucht wird, wurde im Gemeinderat erfragt.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 04:45
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„Sportanlage in Stattersdorf ist für den Nachwuchs enorm wichtig“, betont General Manager Andreas Blumauer.
Foto: Wallner

Im Vorjahr erhielten rund 200 St. Pöltner Sportvereine insgesamt 739.000 Euro an Subventionen von der Stadt. Dieses Mal sollte für den SKN St. Pölten eine Subvention von 60.000 Euro beschlossen werden. Das führte zur Diskussion.

Der SKN hat sportlich schon einmal bessere Zeiten gesehen, vor allem die Herren-Fußballmannschaft. Der Start in die zweite Liga war holprig. Die Stadt sollte dem Verein mit einer Subvention unter die Arme greifen. Darum wurde per Formular angesucht. NEOS-Mandatar Niko Formanek wollte genau wissen, wofür das Geld verwendet wird: „Die Vergabe ist für mich nicht nachvollziehbar.“ Er wünschte sich einen genauen Einblick in die Unterlagen. ÖVP-Mandatar Florian Krumböck forderte ebenfalls mehr Transparenz. Er regte ein Sportfördersystem auch nach sportlichen Gesichtspunkten an. SPÖ-Stadtrat Heinz Hauptmann betonte den Werbewert, den der SKN St. Pölten bringe.

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SKN verwendet Geld für adaptierte Sportanlage

Die Stadt verweist auf Förderkriterien wie Nachwuchs, Breitensport, Sportgeräte, notwendige Sanierung und dergleichen. „Der Löwenanteil der Förderungen bezieht sich auf die Sportanlage in Stattersdorf, die nach ihrer Sanierung Heimstätte für über 150 junge Fußballer wird“, erklärt General Manager Andreas Blumauer. Zur Aufschlüsselung des Förderbetrags möchte sich der Klub nicht äußern.

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