Ein Wochenende voll metallischer Klänge. Zum bereits 11. Mal findet das „Stp Metal Weekend“ statt. Diesmal am 29. und 30. September, unter anderem mit Deserted Fear.

Von Mario Kern. Erstellt am 03. September 2017 (05:14)
Konnten 2016 nicht auftreten, werden diesmal aber den Samstag rocken: die Death Metaller von Deserted Fear.
NOEN, privat

Gute und gleichzeitig leistbare Headliner im Metal-Bereich zu finden, ist grundlegend eine Herausforderung – vor allem wenn man in die Programmierung eines Metal-Festes viel Abwechslung bringen möchte. Vor diesem Problem stehen alljährlich Reini Reither und Christian „Mecki“ Dörr. Sie veranstalten am 29. und 30. September zum bereits elften Mal das „Stp Metal Weekend“ im frei:raum. Seit drei Jahren haben sie ihr zweitägiges Festival für internationale Death-, Thrash- und Black-Metal-Bands geöffnet. „Dadurch wurde es mit der Abwechslung ein wenig leichter“, betont Reini Reither.

Auch dieses Jahr wieder ein hochwertiges Line-up im Frei.Raum

Nichtsdestotrotz tischen die beiden Festival-Macher Jahr um Jahr qualitativ hochwertige metallische Kost auf. In diesem Jahr geben die deutschen Death Metaller von Deserted Fear den Samstag-Headliner, nachdem sie im Vorjahr ihren Auftritt absagen mussten. Ebenfalls am Samstag in der Pole Position ist die Black‘n‘Roll-Band Ewig Fröst rund um den in Krems aufgewachsenen Sänger Niitro.

Die auftritterprobten Genre-Veteranen von Fleshcrawl und Revel in Flesh geben sich bereits am Freitag als Headliner die Ehre. Letztere Death-Metal-Band tritt beim „Stp Metal Weekend“ übrigens zum ersten Mal in Österreich auf.

Programm für 2018 bereits so gut wie fertig

Gerade für die früheren Slots im Line-up finden Reither und Dörr immer Bands: „Da kommen sehr viele Bewerbungen rein. Für 2018 steht unser Programm bereits zu einem Gutteil.“ Das metallische Wochenende sei ohne finanzielle Unterstützung von Stadt und Land nicht möglich. „Solange wir diesen tollen Support bekommen, wird es unser Festival zum erschwinglichen Preis geben. Andernfalls müssten wir natürlich den Preis anheben. Das wollen wir aber nicht.“