Verbesserung nötig: Plan gegen Wild-Camper. Stadt und Veranstalter wollen beim Frequency 2018 „wilde“ Camper und „Chaos-Parker“ in den Griff bekommen.

Von Mario Kern. Erstellt am 23. August 2017 (05:58)
Gamsjäger
Ein großer Teil der Müllmengen war zu Redaktionsschluss entsorgt. In den nächsten Tagen soll das Gelände vollständig geräumt sein.

Nicht nur bunte Partyfreuden, sondern auch Schattenseiten bescherte das Frequency: Verärgerte Anrainer, die etwa im Garten oder vor der Haustür Müll und Exkremente vorfinden oder Umwege in Kauf nehmen müssen, lassen sich nie ganz verhindern.

Ein großes Problem stellten diesmal Wild-Camper und Wild-Parker dar: Zahlreiche Gäste hielten sich nicht an die ausgewiesenen Camping-Bereiche und ließen sich im Siedlungsgebiet nieder, manche Straßenzüge waren von kreuz und quer parkenden Autos belagert. „Wir haben einige Straßenzüge gesperrt, in der Folge haben sich die Gäste anderswo verteilt“, erklärt Rathaussprecher Martin Koutny das Problem.

Teil der Müll-Berge bereits entsorgt

Der Wegfall des Kopal-Areals als Camping- und Park-Fläche verbunden mit dem Mehr an Besuchern habe zu den Park-Problemen geführt. Das städtische Veranstaltungsservice habe bereits einige Punkte auf der Liste, die 2018 verbessert werden sollen: Eine Optimierung der Park-Situation sei aber abhängig von verfügbaren zusätzlichen Flächen. Das unerlaubte Campen will Veranstalter Harry Jenner mit zusätzlichen Bereichen zum Zelten in den Griff bekommen.

Ein Teil der Müll-Berge sei bereits entsorgt, betonte Jenner zu Redaktionsschluss. Von den 100 Freiwilligen des Jump-Teams seien am Tag nach dem Festival noch 30 geblieben, die auch dann noch unermüdlich Unrat aufgeklaubt hätten.