Festival-Gäste hinterließen 270 Tonnen. Camping- und Konzert-Areal war nach sechs Tagen gereinigt.

Von Mario Kern. Update am 06. September 2018 (15:13)
Symbolbild

Mehr als 270 Tonnen hinterließen die insgesamt 220.000 Gäste des Frequency-Festivals – genauso viel Unrat wie die 200.000 Besucher im Jahr 2014. Leserbriefe dazu gab es auch zwei Wochen nach dem Event.

Gereinigt war das Areal wie im Vorjahr nach sechs Tagen, so Frequency-Chef Harry Jenner. „Wir haben uns bemüht, das Gelände so rasch wie möglich restlos zu säubern.“ In der Traisen fischten sogar wieder Taucher in Neopren-Anzügen den Müll aus der Traisen, wie Jenner betont.

Außerdem habe die Stadt mehr Tonnen aufgestellt und es seien 150 freiwillige Sammler – und damit um 50 mehr als 2017 – von der Plattform Jump im Einsatz gewesen. „Der Müll ist auch ein gesellschaftliches Problem. Wir versuchen es weiter mit Bewusstseinsbildung. Die Besucher müssen aber auch selbst Verantwortung übernehmen“, so Jenner.