Erstellt am 22. Dezember 2017, 20:52

von Daniel Lohninger

Fünf Parteien treten am 28. Jänner an. ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne und NEOS kandidieren in allen 20 Wahlkreisen. 18.111 Wahlberechtigte weniger durch neue Zweitwohnsitzer-Regelung.

NLK/Jürgen Burchhart

Bis heute, 13 Uhr, konnten Parteien und Listen ihre Wahlvorschläge für die Landtagswahl einreichen. Geschafft haben es fünf Parteien, die landesweit antreten: Neben ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen holten auch die NEOS in allen 20 Wahlkreisen die erforderlichen Unterstützungserklärungen. In den Bezirken Amstetten, Melk und Baden wird zudem die Christliche Partei Österreichs (CPÖ), im Bezirk Baden die Liste Wir für Niederösterreich von Robert Marschall antreten.

„Alle Listen und Parteien, die einen Vorschlag eingereicht haben, sind zugelassen worden“, erklärte Landtagspräsident Hans Penz, der Leiter der Landeswahlbehörde, heute Freitagabend. Erneutes Kuriosum am Stimmzettel: Der Listenplatz 3 bleibt leer, weil das Team Stronach nicht mehr kandidiert.

NLK/Jürgen Burchhart

Wahlberechtigt sind laut Penz am 28. Jänner insgesamt 1.386.343 Niederösterreicher – um 18.111 weniger als 2013. Dass die Zahl der Wahlberechtigten in Niederösterreich trotz Einwohnerwachstum sinkt, hat einen einfachen Grund: Die Änderung des Landesbürgerevidenzengesetzes, durch das nicht mehr jeder Zweitwohnsitzer wahlberechtigt ist.

Fast 150.000 Wahlberechtigte in St. Pölten

Der mit Abstand stimmenstärkste Wahlbezirk ist St. Pölten mit knapp 150.000 Wahlberechtigten vor Baden mit etwa 112.000 und Amstetten mit mehr als 102.000 Wahlberechtigten. Insgesamt wird am 28. Jänner in 2.600 Wahlsprengeln gewählt, etwa 30.000 Wahlhelfer sollen für einen reibungslosen Wahlgang sorgen.

NLK/Jürgen Burchhart

Wahlkarten können bereits auf den Gemeindeämtern und in den Magistraten beantragt werden, ausgegeben werden sie vermutlich ab 9. Jänner.

Wie sich die Wahlbehörde auf den Wahltag vorbereitet und wie Hans Penz auf die Kritik der NEOS an bürokratischen Hürden beim Sammeln der Unterstützungserklärungen reagiert, lesen Sie in der nächsten Printausgabe der NÖN