Zwei Hauben für die Landeshauptstadt. Das Dolce Vita ist als Newcomer mit 12,5 Punkten best bewertetes Lokal in St. Pölten. Gaststätte Figl bekommt 11 Punkte.

Von Beate Steiner und Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 26. November 2019 (04:23)
Sparkassen Direktor Helge Haslinger stieß gemeinsam mit Gastronomie-Innungsmeister Leo Graf und Michael Lippert mit La Dolce Vita-Chef Andrea Zanetti auf die Haube bei Gault &
Millau an.

Mit zwei Hauben krönte der Gourmetführer Gault Millau auch heuer die Landeshauptstadt – obwohl St. Pöltens Langzeit-Haubenwirt Robert Langeneder sein Restaurant Galerie Anfang des Jahres zusperrte. Die Lücke neben der Gaststätte Figl, in der Koch Sebastian Kickinger verlässlich eine Haube erkochte, schloss nicht etwa ein Lokal mit österreichischen Speisen, sondern St. Pöltens Edel-Italiener La Dolce Vita. Mit 12,5 von 20 Punkten bewerteten die Tester den Newcomer im Gourmetführer.

„Das ist eine große Auszeichnung für uns“

Erfahren hat La Dolce Vita-Chef Andrea Zanetti von seiner Gourmet-Bewertung von Gastronomie Innungsmeister Leo Graf, der ihn sofort kontaktierte und ihm gratulierte. „Das ist eine große Auszeichnung für uns“, strahlt der Gastronom, der versichert, dass er noch viele Vorhaben am Köcheln hat. „Die werden aber erst verraten, wenn sie ausgegoren sind“, so Zanetti.

Der Gourmetführer lobt in seiner Bewertung das reiche Angebot an Fisch- und Meeresfrüchte-Speisen, das große Weinangebot und, wie sollte es im „Dolce Vita“ auch anders sein, die Dessertklassiker. „Unser Service wurde auch extra erwähnt. Daher gehört die Haube auch meinem Personal“, sagt Zanetti stolz.

Auch Figl-Wirtin Ulli Mesner gibt das Lob an ihr Team weiter, denn „die Gaststätte Figl ist ein Ort, in dem man sich dank des freundlichen und kompetenten Service rundum wohlfühlen kann“, so die Tester von Gault Millau. Diese vergaben 11 von 20 Punkten. Besonders geschmeckt haben ihnen die feinen Klassiker wie das Zitronenbackhendl und das gebratene Rindsfilet. „Ich freue mich, dass unsere Stammgäste unsere regionale Küche schätzen.“

Weiters als Tipp erwähnt im heurigen Gault & Millau: Erich Stierschneiders Osteria am Herrenplatz und das Vinzenz Pauli am Alpenbahnhof.

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