Neue Ideen fürs Radeln. Radfahren ist nicht erst seit der Corona-Pandemie im Aufschwung. Als umweltfreundliche Alternative zieht sich das Radeln auch als Thema durch den Wahlkampf. Wege St. Pöltens für die umweltfreundliche Art der Fortbewegung im Wahlkampf

Von Red. St. Pölten. Erstellt am 21. Januar 2021 (12:53)

Neue Wege neben dem Traisen-Radweg, den im vergangenen Jahr 255.000 Radfahrer nutzten, um die Interessenskonflikte auf dem viel benutzten Asphalt-Streifen an der Traisen zu minimieren  oder auch Vorbereitungen für zwischen Friedhof und Waitzendorf-Siedlung für eine attraktive Rad-Verbindungen ins Stadtzentrum sind derzeit die neuesten Aktivitäten der Stadt um das Radfahren zu fördern.

Die Zukunft des Radelns war aber weit darüber hinaus ein Thema auch für den Wahlkampf. Als Alternative gemeinsam mit dem öffentlichen Verkehr forcieren die Grünen Radfahrmöglichkeiten. Bis 2030 sollen, so die Vision von Spitzenkandidatin Christina Engel-Unterberger, alle Wege ohne Auto zurückgelegt werden können - und so auch die S34 überfflüssig sein. Dafür braucht es für die Grünen auch mehr echte Radwege, die von Radlern alleine genutzt werden können.

Der ehemalige Grün-Gemeinderat Markus Hippmann macht sich jetzt mit der SPÖ-Sektion 10 für eine weitere Verbindung zwischen dem  Radweg vom Interspar über die FH bis hin zum Traisencenter und dem Traisen-Radweg stark. Diesen Radweg parallel zur Tullnerbahn könnte man gleich bis nach Viehofen weiterführen, meint der SPÖ-Kandidat.

Sichere, räumlich getrennte Radschnellwege in die Stadtteile und umliegende Gemeinden sowie auch auf den städtischen Hauptrouten, schlägt ÖVP-Spitzenkandidat Matthias Adl im Wahlkampffinale vor. Außerdem weitere sichere Radboxen am Bahnhof und einen gratis Radfahrausweis für die Schüler, die die Radfahrprüfung ablegen.