Goldberge und mehr. Festival für Alte Musik holt Isabell Ettenauer, irische Königsklänge und Erinnerungen an Nick Drake vor den Vorhang.

Von Mario Kern. Erstellt am 17. Juni 2014 (06:31)
NOEN, Julia Wesely
Karlheinz Essl und Isabell Ettenauer treten am Donnerstag, 19. Juni, in der Instituts kirche Congregatio Jesu mit »Gold.berg.werk« auf. Foto: Julia Wesely
Die ersten drei Konzerte des diesjährigen Barockfestivals – mit Armonico Tributo Austria, Organist Jean Luc Ho und dem Ensemble I Pizzicanti – sind bereits über die altehrwürdigen Bühnen der St. Pöltner Innenstadt gegangen.

„Requiem for a pink moon“ als Abschluss

Drei Glanzlichter barocker Musik oder der Interpretation barocker Klänge warten noch auf die Freunde alter Musik:

Die Bachschen Goldberg-Variationen interpretieren die renommierte St. Pöltner Pianistin Isabell Ettenauer und Elektronik-Musiker Karlheinz Essl am Donnerstag, 19. Juni, ab 19.30 Uhr. In der Institutskirche Congregatio Jesu bieten sie dabei einen neuen, unkonventionellen Zugang zu den Bearbeitungen von Stücken aus der Feder von Johann Sebastian Bach, in dem sie elektronische Klänge mit den zusammengefassten Variationen abwechseln.

Geiger Gerry O’Connor, Gitarrist Gilles Le Bigot, Akkordeonist Martin Quinn und Sänger Nuala Kennedy, die auch Flöte und Whistle zum Einsatz bringt. Das Quartett widmet sich beim Konzert „Oirialla“ Oriel, einem ehemaligen Königreich in Irland. Zu Gehör bringen sie in der ehemaligen Synagoge die traditionelle Musik aus der Oriel-Region.

Unter dem Titel „Requiem for a pink moon“ tritt am Samstag, 21. Juni, zum Abschluss des Barockfestivals das Ensemble Phoenix Munich in der ehemaligen Synagoge auf. Ab 19.30 Uhr warten Joel Frederiksen, Timothy Leigh Evans, Domen Marincic und Axel Wolf mit einer Hommage an den 1974 mit nur 26 Jahren verstorbenen Musiker Nick Drake auf.

Mehr Infos gibt es auch unter www.barockfestival.at .