Wohnpark für die St. Pöltner City. 178 Mietwohnungen und 300 Garagenplätze entstehen am Karmeliterhof. Platz mit Café in der Nähe das Stadtmuseums soll innerstädtisches Angebot erweitern.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 30. Juli 2019 (04:17)
Gruber-Dorninger
Landtagspräsident Karl Wilfing, Bürgermeister Matthias Stadler, Peter Czapek Bank Austria Real Invest, David Zezula von der evangelischen Pfarre, Dompfarrer Norbert Burmettler und Projektentwickler Nikolaus Peter Lengersdorff (v. l.) zementierten den Grundstein.

Dort wo in den letzten zwei Jahren kräftig von Archäologen und Baufirmen gegraben und gepinselt wurde, soll bis Herbst 2021 ein ganzer Wohnpark entstehen. „Wie die archäologischen Ausgrabungen belegen, war der Karmeliterhof über Jahrhunderte ein begehrter Wohnplatz in St. Pölten. Jetzt werden wir ein neues Kapitel mit diesem Wohnpark aufschlagen“, sagte Bürgermeister Matthias Stadler bei der Grundsteinlegung für das neue Bauprojekt, das wesentlich zur Belebung der Innenstadt beitragen werde.

Visualisierung: Lengersdorff Projektentwicklungs GmbH
Mit der Fassade im wellenförmigen Design wollen die Planer im Wohnpark Karmeliterhof stilistische Punkte setzen. Brunnen, wie auf dem Platz im Vordergrund, und Grünflächen sollen den Wohlfühlfaktor erhöhen.

178 Mietwohnungen wird die Bank Austria Real Invest hier errichten. Die Wohnhausanlage ist in sechs Bauteile gegliedert und wird großzügige Freiräume bieten. „Und 300 Tiefgaragenplätze, sowohl für die Mieter, als auch für die öffentliche Nutzung“, erklärte Nikolaus Peter Lengersdorff, der mit seiner Firma für Management und Abwicklung des Projekts verantwortlich zeichnet.

Baubeginn nach jahrelangen Grabungen

Als zusätzliches Angebot für die Bevölkerung und auch die künftigen Bewohner ist ein städtischer Platz inmitten der Anlagen angedacht, mit einem kleinen Kaffeehaus im Bereich des Stadtmuseums. „Das ermöglicht eine lebhafte Erweiterung des innerstädtischen Angebots“, ist Lengersdorff überzeugt.

Dass es nun endlich losgeht, freute auch Peter Czapek von Bank Austria Real Invest, der in den letzten Monaten viel Schweiß vergossen habe und deshalb scherzte: „Wir haben uns gefragt, was da noch alles von den Archäologen ausgegraben wird und wie lange der Baubeginn noch dauern wird.“