Leiner St. Pölten: Alle Mitarbeiter bleiben. Leiner und SIGNA entwickelten Konzept für Stammhaus am Rathausplatz.

Von Martin Gruber-Dorninger, Daniel Lohninger und Marlene Groihofer. Erstellt am 31. Januar 2020 (11:21)
Das Leiner-Gebäude in St. Pölten
Gruber-Dorninger

Am Tag der Bekanntgabe der neuen Leiner-Pläne wurden von der Belegschaft Betriebsversammlungen abgehalten.  Kika/Leiner CEO Reinhold Gütebier informierte die Mitarbeiter bereits vorab über die Zukunft des Leiner-Hauses.

Der Umbau sei nicht der Restrukturierung geschuldet, sondern der Tatsache, dass die Immobilie aufgrund der baulichen Gegebenheiten einem modernen, zukunftsgerichteten Einrichtungshaus schlichtweg nicht entspreche. Gemeinsam mit SIGNA sei ein modernes Shop-Konzept auf reduzierter Fläche entwickelt worden.

„Durch den Umbau sind keine Arbeitsplätze gefährdet“, verspricht Gütebier. Er betont, dass zugleich die St. Pöltner Kika-Filiale saniert und ausgebaut werde – und dort zusätzliche Mitarbeiter benötigt werden. Betriebsrat Karl Vogl bestätigt das: „Es werden alle Mitarbeiter im Betrieb bleiben.“ Das versicherte auch SIGNA-CEO Christoph Stadlhuber: „Für die Zeit des Umbaus werden die Mitarbeiter in anderen Filialen weiterarbeiten. Nach dem Umbau wird ein Teil von ihnen wieder zurück ins Stammhaus kommen.“

Für Kunden ändert sich vorerst aber gar nicht. Die Umbauarbeiten beginnen frühestens im Laufe des Jahres 2021. Bislang seien aber die Pläne noch nicht konkret, so Bürgermeister Matthias Stadler. Raumordnung und Flächenwidmung müsse man sich ebenfalls noch anschauen.