Kindergarten muss adaptiert werden. Teile des Gebäudes seien zu klein. Für dritte, derzeit noch provisorische Gruppe, muss eine dauerhafte Lösung gefunden werden.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 06. Mai 2019 (03:20)
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In den nächsten zwei Jahren muss der Kindergarten, der sich zwischen Volksschule und Gemeindeamt befindet, erweitert werden.

In den 80er-Jahren wurde der Kindergarten in der Gemeinde errichtet. Drei Gruppen mit je bis zu 20 Kindern sind darin untergebracht, eine Gruppe wird als Provisorium geführt. „Wir haben beim Land um eine nochmalige Verlängerung dieses Provisoriums angesucht, das im Kindergartenjahr 2018/2019 abläuft“, berichtet VP-Bürgermeister Stefan Gratzl.

Das Provisorium wurde vom Land allerdings nicht mehr verlängert. Bei einer Begehung mit Vertretern von Land, Gemeinde und der Kindergarteninspektorin sei unter anderem beanstandet worden, dass der Aufenthaltsraum statt 15 Quadratmetern nur 12,5 Quadratmeter hat. Auch Abstellraum und Bewegungsraum seien zu klein. Im Raum der dritten Gruppe sei außerdem zu wenig Tageslicht. „Ich verstehe nicht ganz, warum die jetzt geltenden Richtlinien auf ein mehrere Jahrzehnte altes Gebäude umgelegt werden“, so Gratzl. Dennoch hat er bereits eine Idee im Kopf, wie der Kindergarten innerhalb der nächsten zwei Jahre adaptiert werden könnte. „Eine Erweiterung ist aber gar nicht so einfach, da der Kindergarten zwischen der Schule und dem Gemeindeamt liegt“, befürchtet der Bürgermeister.

Marion Gabler-Söllner von der Abteilung Kindergärten und Schulen des Landes verweist darauf, dass man mit den Gemeinden als Kindergartenerhalter einen vertretbaren Zeitrahmen und eine machbare Lösung bezüglich der Finanzierung suche. „In Hafnerbach ist vorgesehen, dass in den nächsten zwei Jahren die provisorische Gruppe in eine dauerhafte, kindgerechte Lösung übergeht. Wir sind aber weit davon entfernt etwas vorzuschreiben“, so Gabler-Söllner.