Überparteiliche Aktion soll Bahnstelle Hart-Wörth retten

Unter dem Motto "Uns geht der Zug ab" machten Lokalpolitiker heute morgen auf die drohende Schließung der Haltesstelle in St. Georgen aufmerksam. Eine Resolution an die ÖBB und Verkehrsministerin Leonore Gewessler geplant.

Erstellt am 26. November 2021 | 09:42
New Image
Foto: privat

„Diese Haltestelle ist für unseren Stadtteil wichtig, wir wachsen in St. Georgen und brauchen eine Entlastung von der B20 auf die Schiene,“ erklärt die St. Georgener Gemeinderätin Birgit Becker (SPÖ). Gemeinsam mit Michael Kögl, Harald Ludwig (beide SPÖ) und Klaus Otzelberger (FPÖ) startet sie heute früh die  überparteiliche Aktion „Uns geht der Zug ab“ zum Erhalt der Bahnhaltestelle Hart-Wörth - wir hatten über die Auflassungspläne berichtet:

Unterstützung bekommen sie von den Gewerkschaftern der großen Betriebe entlang der Traisentalbahn St. Pölten-Hainfeld. Auch der Vorsitzende des ÖGB im Zentralraum Franz Raidl setzt sich für die Bedarfshaltestelle ein, "da sie tausenden Arbeitskräften die Chance gibt mit der Bahn, sicher und kostengünstig zum Arbeitsplatz zu gelangen." Die SJ St. Georgen wird mittels Flugzetteln und einer Online-Petition um Unterstützung werben.

Die Landeshauptstadt St. Pölten will Verhandlungen führen und eine Resolution an die ÖBB und Verkehrsministerin Gewessler beschließen.