Landeshauptstadt als Vorbild für die Sherlockianer. Heimischer Stammtisch dient als Vorlage für weitere Gruppen. Gründer Thomas Fröhlich hält bei nächstem Treff Vortrag.

Von Mario Kern. Erstellt am 17. August 2017 (17:46)
NOEN, Kern
Der Stammtisch von Thomas Fröhlich findet in Fachkreisen große Beachtung.

Anlässlich des 130-Jahr-Jubiläums der ersten Sherlock-Holmes-Geschichte „A Study in Scarlet“ und anlässlich des 80. Todestages des amerikanischen Autors H. P. Lovecraft vereint der St. Pöltner Thomas Fröhlich beide literarischen Welten zu einem spannenden „Crossover“: Beim vierten Holmes-Stammtisch am 30. September im Vinzenz Pauli hält Stammtisch-Gründer Fröhlich seinen Vortrag „Schatten über Baker Street“ und beleuchtet darin die Gemeinsamkeiten von Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv und dem Cthulhu-Universum des Horror-Mythologen Lovecraft.

Als österreichischer Repräsentant der deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft hält Thomas Fröhlich diesen Vortrag bereits zwei Wochen vorher, beim internationalen Sherlockianer-Treff in Meiringen, dem Ort wo Doyle an den Reichenbachfällen seinen Sherlock Holmes gegen dessen Widersacher Moriarty antreten lässt.

Nicht nur Fröhlich selbst, sondern auch der Stammtisch kommt international zu Ehren: Nach dem St. Pöltner Vorbild wurden zuletzt einige Stammtische in Deutschland ins Leben gerufen. Damit ist die niederösterreichische Landeshauptstadt bereits eine Größe auf der Landkarte der Sherlockianer.