Sarah Hobl: Eine Wilhelmsburgerin singt im Wiener Ronacher

Erstellt am 25. Juni 2022 | 06:02
Lesezeit: 2 Min
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Die Wilhelmsburgerin Sarah Hobl hat es in den Chor von „Der Glöckner von Notre Dame“ im Wiener Ronacher Theater geschafft.
Foto: Aylin Izci
Beharrlichkeit zahlt sich aus. Wilhelmsburgerin blieb dran und wird im Oktober im Chor beim „Glöckner von Notre Dame“ in Wien singen.
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Seit 2005 ist die Wilhelmsburgerin, jetzt Wahl-Wienerin, in der Stadtkapelle mit Querflöte und Saxophon vertreten.

Bereits mit 13 Jahren nahm sie Gesangsunterricht, maturierte im BORG, schreibt jetzt an ihrer Bachelor-Arbeit im Lehramtsstudium für Geschichte und Französisch. Sie sang in verschiedenen Chören, machte dann die Musical-Aufnahmeprüfung in Wien und absolvierte 2019 im Ronacher die Diplomprüfung.

„Wir wären 2020 auf der Bühne Luzern (Schweiz) mit einem Flower-Power-Musical aus den 1967ern aufgetreten“, erzählt Hobl, „doch leider machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung“.

Nun ist sie seit 2021 beim Mörder-Dinner dabei, spielte schon einige Rollen. Dann nahm sie Kontakt mit Luzia Nistler vom Musikschulmanagement Niederösterreich Mitte auf. Hobl war unter anderem in Haupt- und Nebenrollen tänzerisch und sängerisch vertreten. Es folgte die Kontaktaufnahme zu Oliver Stech, Leiter der Wiener Sängerknaben.

„Ich konnte vorsingen und bekam dann im Chor für den Glöckner im Ronacher den Zuspruch“, blickt Sarah Hobl freudig den Aufführungen Anfang Oktober entgegen.

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